News-Ticker

Verluste in Russland: Brand auf Militärstützpunkt nahe Moskau ausgebrochen

Russland verzeichnet schwere Verluste im Ukraine-Krieg. Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlicht die Statistik vom 11. August: der News-Ticker.

  • Mahr als fünf Monate nach der Invasion in die Ukraine kämpfen die russischen Streitkräfte mit schweren Verlusten.
  • Russland entwirft Pläne, um die Verluste im Ukraine-Krieg zu kompensieren.
  • Hinweis der Redaktion: Die Informationen im Ukraine-Konflikt stammen teilweise von Kriegsparteien und lassen sich nicht unmittelbar unabhängig prüfen.

Dieser News-Ticker ist beendet: Alle aktuellen Entwicklungen rund um Verluste im Ukraine-Krieg erfahren Sie im neuen Ticker.

+++ 11.10 Uhr: Auf einem russischen Militärstützpunkt in der Nähe von Moskau wurde ein Brand gemeldet. Die staatlich kontrollierten russischen Medien (TASS) berichten, dass auf einem Militärstützpunkt in Dolgoprudny (Gebiet Moskau) ein Feuer ausgebrochen sei. Nach Angaben eines anderen russischen Mediums, Moskau 24, wurden Wehrpflichtige und andere Mitarbeiter evakuiert.

News zum Ukraine-Krieg: Ukraine wehrt Vorstoß ab - Russlands Kapazität „erheblich belastet“

+++ 10.15 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs hat die Ukraine eine russische Offensive auf Bakhmut, Gebiet Donezk, abgewehrt. Demnach hätten die russischen Truppen nach einem erfolglosen Vorstoß in der Nähe der Dörfer Bakhmutske und Zaitseve Verluste erlitten und seien zum Rückzug gezwungen worden.

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Bereits am ersten Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine werden die Gräuel des Krieges deutlich. Bomben gehen auf die Stadt Tschuhujiw nieder. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht schwer verletzt und notdürftig behandelt vor dem Krankenhaus der Stadt. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp
Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz in der Bundeswehr.
Am 21. Juni treffen die ersten schweren Waffen aus Deutschland in der Ukraine ein. Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Sie sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Kilometern Entfernung treffen.  © Sven Eckelkamp/Imago
bombardiert die russische Luftwaffe ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk
Am 27. Juni bombardiert Russland ein Einkaufszentrum im 100 Kilometer von der Frontlinie entfernten Krementschuk. Zum Zeitpunkt des Angriffs befinden sich laut ukrainischen Angaben etwa 1000 Menschen in dem Gebäude, mindestens achtzehn Menschen werden getötet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnet die Attacke als „absoluten Horror“.  © STR/afp
Dieses Satellitenbild von Maxar Technologies zeigt einen Überblick über die Schlangeninsel im Schwarzen Meer.
Nach wiederholten ukrainischen Angriffen zieht sich das russische Militär Ende Juni von der Schlangeninsel südlich von Odessa zurück. Russland spricht von einem „Zeichen des guten Willens“. Die Die Ukraine feiert die Rückeroberung dagegen als Sieg. „KABOOM! Keine russischen Truppen mehr auf der Schlangeninsel“, schreibt der Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, auf Twitter. „Unsere Streitkräfte haben großartige Arbeit geleistet.“ © dpa
In der Nacht auf den 29. Juli brannte nach einer Explosion ein Gefängnis in Oleniwka, in der von pro-russischen Separatisten besetzten Donezk-Region, aus.
In der Nacht auf den 29. Juli kommen bei einem Angriff auf ein Gefängnis in Oleniwka in der Donezk-Region Dutzende ukrainische Kriegsgefangene ums Leben. Der ukrainische Generalstab beschuldigt Russland, damit Folter von Gefangenen und Hinrichtungen verschleiern zu wollen. Prorussische Separatisten hingegen bezichtigten die Ukraine, für den Angriff verantwortlich zu sein © afp
Auf dem Gelände des Militärflugplatzes Saki nahe Nowofjodorowka kommt es zu heftigen Explosionen.
Am 9. August erschüttern mehrere Explosionen eine russische Luftwaffenbasis auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim. Mehrere Flugzeuge werden zerstört. Eine Woche später detoniert auf der Krim ein russisches Munitionslager. Rusland spricht von einem „Sabotageakt“. © dpa
Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.
Das Atomkraftwerk Saporischschja ist schwer umkämpft. Das Artilleriefeuer lässt international die Angst vor einer Atomkatastrophe steigen. Am 25. August wird das AKW erstmals in seiner Geschichte vom Stromnetz getrennt. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig den Beschuss des Kraftwerksgeländes und der Umgebung vor. © Planet Labs Pbc/dpa
Rauch steigt über einem Feuer in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der Stadt Mykolajiw nach einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine auf.
Am 29. August gelingt den ukrainischen Truppen an mehreren Stellen in der Oblast Cherson ein Vorstoß über feindliche Frontlinien. Das russische Verteidigungsministerium bestätigt eine ukrainische Offensive bei den von Russland besetzten Gebieten in der Oblast Cherson und der Oblast Mykolajiw. © Kherson Region Emergency Service/Imago
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sind in der Region Charkiw unterwegs.
Im September erobert die Ukraine im Zuge ihrer Gegenoffensive in der Oblast Charkiw die strategisch bedeutsamen Städte Kupjansk und Isjum von Russland zurück und durchbricht die Frontlinie an mehreren Stellen.  © Imago

Derweil geht der britische Geheimdienst davon aus, dass Russland Exportaufträge für gepanzerte Kampffahrzeuge wahrscheinlich nicht erfüllen kann. Dem Bericht zufolge ist Russlands militärisch-industrielle Kapazität „erheblich belastet“, und die Glaubwürdigkeit seiner Waffen wurde durch die „schlechte Leistung“ der russischen Streitkräfte untergraben.

News zum Ukraine-Krieg: Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlicht die aktuelle Statistik

+++ 09.10 Uhr: Das ukrainische Verteidigungsministerium meldet täglich die Verluste der russischen Armee. Mittlerweile wird vonseiten Kiews von 43.000 toten russischen Soldaten ausgegangen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

  • Soldaten: 43.000
  • Flugzeuge: 232
  • Hubschrauber: 193
  • Panzer: 1846
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 4100
  • Artilleriesysteme: 974
  • Luftabwehrsysteme: 134
  • Mehrfach-Raketenwerfersysteme: 261
  • Autos und andere Fahrzeuge: 3018
  • Schiffe: 15
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 772
  • Stand: Donnerstag, 11. August 2022
  • Die Angaben zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml selbst macht nur sehr wenig Angaben zu eigenen Verlusten.

News zu Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Kommandoposten bombardiert – Mehrere Munitionsdepots zerstört

+++ 08.46 Uhr: Am Mittwoch (10. August) sollen ukrainischen Streitkräften einen russischen Kommandoposten in der Region Baschtanka bombardiert haben. Darüber berichtet ein Kommandeur der russischen Armee auf Facebook. „Im Laufe des Tages hat der Feind mit Hubschraubern und Kampfjets acht Luftangriffe entlang der Kontaktzone durchgeführt.“, heißte es in einem Post. Dabei sollen ukrainische Kampfjets zwei russische Munitionslager und ein weiteres Ausrüstungslager getroffen und zerstört haben.

Auch auf der Krim kam es zu einer Explosion auf einem Luftwaffenstützpunkt.

News zum Ukraine-Krieg: Satellitenbilder zeigen zerstörte Kampfflugzeuge nach Krim-Explosion

Update vom Donnerstag, 11. August, 06.44 Uhr: Mindestens acht russische Kampfflugzeuge scheinen bei dem jüngsten Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Saki auf der Krim beschädigt oder zerstört worden zu sein. Das zeigen neu-veröffentlichte Satellitenbilder. Die Bilder des US-Unternehmens Planet Labs zeigen große Flächen verbrannter Erde und Schäden an der Start- und Landebahn sowie verkohlte Überreste von Militärflugzeugen.

Die von dem privaten Satellitenbetreiber gegen 8 Uhr morgens am 9. August – etwa vier Stunden vor dem Angriff – und gegen 16.40 Uhr am 10. August aufgenommenen Bilder offenbaren, dass mindestens acht draußen geparkte Flugzeuge beschädigt oder zerstört wurden.

News zum Ukraine-Krieg: Ukraine schlägt russische Streitkräfte bei Charkiw und Donezk zurück

+++ 13.45 Uhr: Wie der ukrainische Generalstab mitteilt, hat das ukrainische Militär die russische Offensive in den Oblasten Charkiw und Donezk zurückgeschlagen. Das ukrainische Militär habe eine russische Offensive in Richtung Veterynarne und Udy in der Oblast Charkiw nahe der Grenze zurückgeschlagen, heißt es.

Der Generalstab teilte außerdem mit, dass sich die russischen Streitkräfte nach einem Vorstoß bei Lovoluhanske, Spirne, Volodymyrivka, Yakovlivka, Striapivka und Soledar im Gebiet Donezk zurückgezogen hätten. Eine russische Offensive wurde auch bei Mineralne, Spartak und Avdiivka zurückgeschlagen, fügte der Generalstab hinzu.

News zu Verlusten für Russland Im Ukraine-Krieg: Bei Krim-Explosion Flugzeuge zerstört

+++ 11.50 Uhr: Bei den Explosionen auf einem Luftwaffenstützpunkt auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind nach ukrainischen Angaben mindestens zehn Flugzeuge zerstört worden. „Nach der Explosion, die wir gesehen haben, ist klar, dass das Kontingent der Luftwaffe getroffen wurde“, sagte der Sprecher des ukrainischen Luftwaffenstabs, Juri Ihnat, am Mittwoch im Fernsehen. Laut Ihnat sind dort Kampfflugzeuge der Typen Suchoi Su-30M und Su-24 sowie Transportflugzeuge vom Typ Iljuschin Il-76 stationiert. 

Derweil ist Hollywood-Star Steven Seagal Sonderbeauftragter der russischen Regierung - und befindet sich auf spezieller Mission im Donbass-Kriegsgebiet.

News zu Verlusten im Ukraine-Krieg: Ukrainische Waffe soll Explosion auf Krim verursacht haben

Update vom Mittwoch, 10. August, 06.40 Uhr: Immer noch ist unklar, was die Explosion auf der Halbinsel Krim ausgelöst hat. Während das russische Verteidigungsministerium am Dienstag davon sprach, es sei durch Fahrlässigkeit Munition explodiert, berichtete die New York Times von einem ukrainischen Angriff. Dabei sei eine von der Ukraine entwickelte Waffe eingesetzt worden, zitierte die Zeitung einen ranghohen ukrainischen Militär. Bei der Attacke hätten auch Partisanen, die loyal zur Ukraine stehen, eine Rolle gespielt.

Auch Selenskyjs Berater Olexij Arestowytsch sprach inoffiziell von einem Angriff mit einer neuen ukrainischen Waffe, „während die Partner uns noch keine weitreichenden Raketen schicken“. Die ukrainische Rüstungsindustrie mache Fortschritte. Arestowytsch erwähnte auch den möglichen Einsatz von Partisanen.

Verluste für Russland: Munitionslager explodiert auf russischem Krim-Stützpunkt

+++ 20.25 Uhr: Nach ersten Meldungen über Explosionen auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim, werden Meldungen laut, die die Explosionen auf die Zerstörung eines Munitionsdepots auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt unweit der Stadt Jewpatorija zurückführen. Laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur sei ein Bereich im Radius von fünf Kilometern rund um den Stützpunkt abgesperrt worden. Der in der Folge ausgebrochene Brand wurde laut Behördenangaben gegen Abend unter Kontrolle gebracht.

Nach Informationen von Sergej Aksenow, Anführer der selbsternannten „Republik Krim“ sei bei der Explosion ein Mensch getötet und mehrere verletzt worden. Beobachter gingen von einem Sabotageakt aus, da die ukrainischen Truppen auf dem Festland mehr als 200 Kilometer entfernt sind. Bisherigen Berichten zufolge verfügt die ukrainische Armee über keine Raketen mit dieser Reichweite. Russische Quellen sprechen von einem „Verstoß gegen Brandschutzregeln“ auf dem Stützpunkt.

Verluste im Ukraine-Krieg: High-Tech-Raketen zerstören russische Flugabwehranlagen

+++ 15.10 Uhr: Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses bestätigte am Montag (8. August) jüngste Berichte, wonach die ukrainische Luftwaffe jetzt über High-Tech-Raketen verfügt, die für die angebliche Zerstörung von bis zu 17 Flugabwehranlagen der russischen Armee in den vergangenen 72 Stunden verantwortlich sein soll.

Colin Kahl, US-Unterstaatssekretär für Verteidigungspolitik, sagte gegenüber Reportern in Washington, die USA hätten der Ukraine erstmals eine nicht näher bezeichnete Anzahl der Luft-Boden-Rakete AGM-88 HARM (High-Speed-Anti-Radiation-Missile) geschickt, die speziell zur Bekämpfung von bodengestützten Radaranlagen entwickelt worden ist.

Ukraine-News: Ukraine greift russische Militärstellungen an

Update vom Dienstag, 09. August, 06.40 Uhr: Der Bürgermeister im russisch besetzten Melitopol, Oblast Saporischschja,. berichtet von zehn Explosionen. Bürgermeister Iwan Fjodorow sagte, dass die ukrainischen Streitkräfte zuvor HIMARS-Raketen eingesetzt hätten, um russische Militärstellungen in Industrieanlagen in der Stadt zu treffen.

Ukraine-News und Verluste für Russland: Pentagon schätzt 80.000 tote russische Soldaten

+++ 20.00 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg bisher etwa 70.000 bis 80.000 Opfer zu beklagen, sagte Colin Kahl, Unterstaatssekretär für Politik im US-Verteidigungsministerium, am Montag bei einem Briefing im Pentagon.

„Ich denke, man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Russen in den letzten sechs Monaten 70 oder 80.000 Opfer zu beklagen hatten. Das ist eine Kombination aus Gefallenen und Verwundeten, die Zahl könnte etwas niedriger oder höher sein, aber ich denke, das ist in etwa so“, wird Kahl wird von CNN zitiert. Die Zahl der Opfer sei „bemerkenswert“, da bislang „keines der Ziele von Wladimir Putin erreicht“ worden sei.

News zum Ukraine-Krieg: Verluste für Russland – Armee soll mehr als 5000 Einheiten verloren haben

+++ 07.35 Uhr: Russland soll seit dem 24. Februar mehr als 5000 Einheiten an militärischer Ausrüstung verloren haben. Nach Angaben des Analyseprojekts Oryx hat das russische Militär seit Beginn der Invasion rund 5083 Ausrüstungseinheiten verloren. Davon sind mindestens 3238 zerstört, 109 beschädigt und 326 aufgegeben worden.

Update vom Montag, 08. August, 06.33 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe soll drei russische Stellungen in der Oblast Cherson angegriffen haben.

Das Einsatzkommando „Süd“ meldet laut The Kyiv Independent, dass die ukrainischen Streitkräfte zwei Dutzend russische Soldaten getötet und verschiedene russische Ausrüstungen zerstört haben, darunter einen T-62-Panzer, fünf Einheiten gepanzerter und anderer Militärfahrzeuge sowie ein Munitionsdepot im Bezirk Beryslavskyi im Gebiet Kherson.

Schwere Verluste für Russland: Ukrainische Streitkräfte zerstören Munitionslager

Update vom Samstag, 06. August, 06.35 Uhr: Das ukrainische Militär zerstört sechs russische Munitionsdepots im Süden der Ukraine, wie The Kyiv Independent berichtet.

Demnach hat das Einsatzkommando „Süd“ nach eigenen Angaben 79 russische Soldaten getötet und vier Panzer, zwei Haubitzen, eine Artillerieanlage, eine Radarstation sowie 22 gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört. Die ukrainischen Streitkräfte haben Berichten zufolge auch zwei russische Kontrollpunkte und einen Gefechtsstand getroffen.

Verluste für Russland: Die Ukraine zerstörte russische Munitionsdepots

Erstmeldung vom Freitag, 5. August: Kiew/Moskau – Dem Facebook-Bericht eines operativen ukrainischen Militärkommandos zufolge, haben ukrainische Streitkräfte drei Munitionsdepots der russischen Armee zerstört: je eines in Cherson, Prydniprowske und Tokariwka im Süden der Ukraine. Unabhängig überprüfen ließen sich diese Angaben jedoch nicht.

Darüber hinaus sollen inzwischen 41.650 russische Soldaten im Ukraine-Krieg gefallen sein. Das geht aus der täglich aktualisierten Statistik hervor, die unter anderem das Nachrichtenportal Ukrainska Pravda veröffentlicht hat. (luc/aa/ska/nak mit AFP/dpa)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Maks Vetrov

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