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Tschechien und Slowakei schlagen Flüchtlings-Korridor vor

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Tausende Flüchtlinge sitzen seit Tagen in Ungarn fest. 

Prag - Tschechien und die Slowakei haben die Einrichtung eines Korridors für syrische Flüchtlinge zwischen Ungarn und Deutschland vorgeschlagen.

Beide Länder könnten einen Bahn-Korridor für syrische Flüchtlinge auf dem Weg von Ungarn nach Deutschland einrichten, wenn Berlin und Budapest zustimmten, sagte der tschechische Innenminister Milan Chovanec am Freitag in Prag. Dabei könnten Tschechien und die Slowakei "die Züge passieren lassen, ohne die Menschen weiter zu kontrollieren". 

In Ungarn sitzen seit Tagen tausende von Flüchtlingen fest. Nach tagelangen Blockaden des Keleti-Bahnhofs in Budapest durch die Polizei brachen am Freitag mehr als tausend Flüchtlinge zu Fuß in Richtung der 175 Kilometer entfernten österreichischen Grenze auf. Aus dem Erstaufnahmelager Röszke flohen am Morgen rund 300 Flüchtlinge. Im Bahnhof von Bicske 40 Kilometer westlich von Budapest hielten sich unterdessen weiterhin rund 500 Flüchtlinge in einem Zug verschanzt, weil sie die Unterbringung in ungarischen Lagern verweigerten und mit dem Zug weiter über die österreichische Grenze fahren wollen.

Wir berichten im Live-Blog von der Lage der Flüchtlinge in Ungarn.

AFP

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