Mindestens zwölf Tote

Trotz Waffenstillstand in Syrien: Assad bombardiert Aleppo

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Ein Verwundeter nach dem Bombenangriff in Aleppo.

München - Bei Luftangriffen und Gefechten sind in der syrischen Stadt Aleppo am Mittwoch mindestens zwölf Menschen getötet worden - trotz des vor zwei Monaten ausgerufenen Waffenstillstands.

Die Luftwaffe von Machthaber Baschar al-Assad griff ein Gebiet im Ostteil mit Fassbomben an, ein weiteres mit Raketen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

In dem von den Rebellen gehaltenen Teil seien fünf Zivilisten getötet worden, berichtete die als "Weißhelme" bekannte Bürgerwehr. Bei Raketenangriffen im Westteil - der unter Kontrolle der Regierungstruppen steht - gab es nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Sana sieben Todesopfer und 35 Verletzte. Damaskus machte die islamistische Al-Nusra-Front und ihre Verbündeten dafür verantwortlich.

Nach Ausrufung des Waffenstillstands war es in der nordsyrischen Stadt zunächst ruhiger geworden. Seit vergangenen Freitag sind die Kämpfe wieder aufgeflammt - seitdem wurden Aktivisten zufolge mehr als hundert Menschen getötet.

AFP

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