Syrische Regierung richtet Hilfskorridore in Aleppo ein

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Die syrische Armee hat vor gut zwei Wochen die Rebellenviertel von der Außenwelt abgeschnitten. Foto: Mohammed Badra

Damaskus - Die syrische Regierung hat in Aleppo vier Hilfskorridore eingerichtet, über die Menschen aus der von Rebellen besetzten Stadt verlassen können. Auch Lebensmittel wurden abgeworfen.

Die syrische Regierung hat nach Angaben von Menschenrechtsbeobachtern vier humanitäre Korridore in Aleppo eingerichtet. Hubschrauber hätten Flugblätter über den Rebellenvierteln der Stadt abgeworfen, die die Routen aus der Stadt zeigten, bestätigten Aktivisten der dpa. Zudem seien in einigen Vierteln Lebensmittel abgeworfen worden. Die Bevölkerung sei jedoch noch zurückhaltend, sagte ein Aktivist.

Syrien beginne zusammen mit seinem Verbündeten Russland eine humanitäre Operation in der Stadt, kündigte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu an. Wer die Stadt durch diese Korridore verlasse, erhalte Essen und medizinische Hilfe, sagte er Agenturen zufolge.

Die syrische Armee und ihre Verbündeten hatten vor gut zwei Wochen die letzte Versorgungsroute der Aufständischen in die nordsyrische Stadt gekappt und die Rebellenviertel damit von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen befinden sich zwischen 200.000 und 300.000 Menschen in den Rebellenvierteln im Osten der Stadt.

dpa

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