Träger werden nicht geliefert

Streit um Kriegsschiffe: Moskau und Paris einigen sich

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Die Hubschrauberträger der "Mistral"-Klasse werden nun doch nicht an Russland geliefert.

Moskau - Russland hat den Streit mit Frankreich um die Lieferung zweier Hubschrauberträger der „Mistral“-Klasse beigelegt.

Die Auflösung des Vertrages könne in Kürze unterschrieben werden; die von Frankreich zu zahlende Summe und der Zahlungszeitraum seien festgelegt, sagte der Kreml-Berater Wladimir Koschin der Zeitung „Kommersant“ zufolge.

Präsident Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte am Freitag, er habe dem nichts hinzuzufügen. Details nannten die beiden nicht.

Das Rüstungsgeschäft im Wert von 1,2 Milliarden Euro war 2011 vereinbart worden. Wegen der Spannungen zwischen Russland und dem Westen in der Ukrainekrise hatte Frankreich die Lieferung des bereits fertiggebauten ersten Schiffes im vergangenen Jahr aber ausgesetzt. Die Kriegsschiffe der „Mistral“-Klasse eignen sich als schwimmende Kommandozentrale und zum Transport von Truppen und Ausrüstung bei Landeoperationen. Sie können neben Landungsbooten auch schweres Gerät wie Panzer sowie Dutzende Hubschrauber tragen.

dpa

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