"Spiegel": BND-Neubau wurde vorsätzlich geflutet

+
Der BND-Neubau in Berlin soll nach Angaben des "Spiegel" vorsätzlich geflutet worden sein. Foto: Soeren Stache/Archiv

Berlin (dpa) - Der schwere Wasserschaden in der künftigen Berliner Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) soll nach einem "Spiegel"-Bericht vorsätzlich herbeigeführt worden sein.

Der oder die Täter hatten in der Nacht zum 3. März fünf Wasserhähne an Leitungen abmontiert, die bereits unter Druck standen; 2000 Quadratmeter Bürofläche wurden überflutet. Die Räume seien zu dem Zeitpunkt bereits baulich abgenommen und verschlossen gewesen, berichtet das Nachrichtenmagazin.

Hineingelangen können habe man nur mit einer der 118 elektronischen Schlüsselkarten. An der Suche nach den Tätern beteiligt sich dem Bericht zufolge auch der Bundesverfassungsschutz. Befürchtet wird, dass sich die Fertigstellung des Baus weiter verzögert.

BBR - BND-Neubau

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Warum er Merkels Hand nicht wollte: Das sagt Donald Trump über Donald Trump
Warum er Merkels Hand nicht wollte: Das sagt Donald Trump über Donald Trump
Türkei-Konflikt: Nutzt Erdogan Deutsche als Geiseln?
Türkei-Konflikt: Nutzt Erdogan Deutsche als Geiseln?
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Versicherungen schätzen: So hoch ist der Schaden der G20-Krawalle
Versicherungen schätzen: So hoch ist der Schaden der G20-Krawalle
Ankara: Beziehungen zu Deutschland nicht auf Basis von "Drohungen" möglich
Ankara: Beziehungen zu Deutschland nicht auf Basis von "Drohungen" möglich