Fraktions-Sitzung liefert neues Bild

Kanzlerkandidat steht fest: Merkel äußert sich intern zu Laschet-Kür - Söder-Unterstützer lenken ein

Die K-Frage der Union ist beantwortet. Der CDU-Vorstand hat gesprochen. Markus Söder reagiert eindeutig - und etwas eigenwillig. Der News-Ticker.

  • Armin Laschet* und Markus Söder* kämpfen um die Kanzlerkandidatur der Union.
  • Nach langem Hin und Her herrscht nun Klarheit. Am Montag (19. April) hat der CDU-Vorstand abgestimmt (Update von 0.33 Uhr).
  • Politiker aller Parteien gratulieren Laschet zur Wahl. Zudem wird sich der frisch gewählte Kandidat den Fragen von Journalisten am Dienstag um 19.20 im ZDF stellen (Update von 16.25 Uhr).
  • Dieser News-Ticker wird fortlaufend aktualisiert.

Update vom 20. April, 20.07 Uhr: CDU-Chef Armin Laschet hat eine Woche nach einer dramatischen Sitzung nunmehr Unterstützung aus der Unionsfraktion erhalten. Sowohl Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) als auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hätten Laschet zur Nominierung gratuliert, hieß es am Dienstag aus Teilnehmerkreisen der digitalen Sitzung. Beide riefen demnach zur Geschlossenheit im Bundestagswahlkampf auf.

Laschet dankte der Fraktion nach diesen Informationen für Unterstützung und ein ehrliches Meinungsbild. Er wurde mit den Worten zitiert: „Wenn wir sagen ‚Lasst uns offen diskutieren‘, dann gehört dazu auch Kritik.“ Die Fraktion sei ein „extrem wichtiger Ort“. Sie müsse eingebunden werden bei der Arbeit am Wahlprogramm. Zudem sei auch gutes Regierungshandeln „extrem wichtig für den Wahlsieg“.

Kanzlerin Angela Merkel sagte nach Informationen von Teilnehmern mit Blick auf Laschet und die anstehenden Aufgaben: „Das ist die Zukunft.“ Die aktuelle Regierung sei die Gegenwart, nun gehe es im Wahlkampf um die Zukunft. Auch Merkel warb nach diesen Informationen um Geschlossenheit. Auch CSU-Chef Markus Söder habe sich ja dazu schon geäußert.

In der Aussprache forderte der baden-württembergische Abgeordnete Gunther Krichbaum, dass sich auch die Unterstützer Söders hinter Laschet stellen sollten. Es komme nun auf Geschlossenheit an. Krichbaum hatte im Machtkampf von Laschet mit Söder um die K-Frage eine Liste von Abgeordneten organisiert, mit der eine Abstimmung in der Fraktion gefordert werden sollte, falls sich die Rivalen nicht hätten einigen können. Dies galt als Mittel von Söder-Unterstützern unter den CDU-Abgeordneten, mit dem sie ihren Wunschkandidaten durchsetzen wollten.

K-Frage entschieden: Laschet aus „Kanzlerholz“? - Union will Konsequenzen aus Chaos-Tagen ziehen

Update vom 20. April, 16.25 Uhr: Auch CDU-Bundesvize Thomas Strobl hat sich hinter die Entscheidung für Armin Laschet als Kanzlerkandidat der Union gestellt. „Eine der großen Stärken von Armin Laschet ist: Er kann integrieren, zusammenführen“, teilte Strobl am Dienstag mit. „Seine Ausdauer in den letzten Tagen nötigt mir Respekt ab. Er ist aus Kanzlerholz geschnitzt.“ Er habe für Armin Laschet gestimmt, sagte Strobl - „und ich traue Armin Laschet zu, jetzt innerhalb der CDU und auch zwischen den beiden Unionsparteien Brücken zu bauen.“ Die beiden Schwestern CDU und CSU müssten sich nun in einem guten Miteinander hinter dem Kanzlerkandidaten versammeln.

Auch Laschet bekommt wie schon tags zuvor Annalena Baerbock einen Kanzlerkandidaten-TV-Auftritt: In der Sendung „Was nun, Herr Laschet?“, wird er sich den Fragen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey und dessen Stellvertreterin Bettina Schausten stellen. Das Interview wird um 19.20 Uhr ausgestrahlt.

Update vom 20. April, 15.13 Uhr: Die Union will Konsequenzen aus den harten Wochen des Kanzlerkampfes ziehen: Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat CDU und CSU aufgefordert, ein geordnetes Verfahren zur Kür eines Kanzlerkandidaten zu finden. Wenn wieder eine solche Entscheidung anstehe, solle „rechtzeitig vorher“ definiert werden, wie der Prozess ablaufe, sagte Brinkhaus am Dienstag vor einer Fraktionssitzung. „Wir tun gut daran, dass wir aus den letzten Wochen lernen“, sagte er mit Blick auf das Ringen von Laschet und Söder. Die Grünen hatten den Parteien am Vormittag ein „Problem mit vorausschauendem Handeln“ attestiert (siehe Update vom 12.25 Uhr).

Laschet ist Kanzlerkandidat: CDU-Chef will „direkten Dialog“ suchen

Update vom 20. April, 14.35 Uhr: Armin Laschets Pressekonferenz ist beendet. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident ist nun offiziell Kanzlerkandidat der Union. Seinen Auftritt nutzte Laschet, um die Legitimität des Vorstandsvotums der CDU zu unterstreichen und eine erste Wahlkampfrede zu halten. Seine ersten Worte galten allerdings der CSU - er setze weiter auf ein gutes Miteinander und dankte für die Unterstützung, betonte der frischgebackene Kanzlerkandidat.

Update vom 20. April, 14.30 Uhr: Er werde den „direkten Dialog“ mit denen suchen, die in der Kanzlerfrage eine andere Meinung hatten, kündigt Laschet an. Ein Miteinander verschiedener „Typen“ und Meinungen sei ein Gewinn, erklärt der Unions-Kanzlerkandidat. Dass Friedrich Merz ihn unterstützt habe, zeige, dass aus Wettbewerb ein Miteinander entstehen könne, sagt Laschet auf eine weitere Journalistenfrage - er sei zuversichtlich, dass das nun auch zwischen CDU und CSU gelinge.

Laschet ist Kanzlerkandidat: Selbstkritik nach Vorstandssitzung - „wir haben ungewollt ...“

Update vom 20. April, 14.25 Uhr: Armin Laschet weicht einer Frage nach den Geschehnissen der nächtlichen Sitzung mit Markus Söder vom Sonntag aus. „Wir haben durch unsere gestrige Sitzung ungewollt zu einer Menge Transparenz beigetragen“, insofern gebe es keinen Nachholbedarf in dieser Hinsicht. Laschet übt auch Selbstkritik: Auf Dauer müsse es auch Sitzungen und Gremien geben, in denen man vertraulich sprechen kann.

Die Fragen, ob es ein CDU-Zugeständnis für Söders Rückzug und Beschädigungen durch die Debatte gegeben habe, will Laschet nicht ausführlich beantworten: „Nein“, lautet seine knappe Erwiderung.

Update vom 20. April, 14.20 Uhr: Laschet wechselt nun in den Modus einer Wahlkampf-Rede - wie schon vor einer guten Woche. „Wir müssen als Land jetzt besser, schneller, moderner werden“, sagt er. Ziel seien „mehr Innovation, mehr Vertrauen, weniger Bürokratie“. Auch ein Aufstiegsversprechen müsse weiter gültig bleiben. Zudem betont Laschet noch einmal die Bedeutung Europas und „multilateraler Lösungen“: Europas Beitrag müsse in einer Welt „auch autoritärer Gesellschaftsmodelle“ offensiver werden und einen Beitrag zu einer „besseren Welt leisten“. Deutschland führe dabei durch eine Vorbildfunktion, erklärt er. Er stelle sich ein „Deutschland der Vielfalt, der Diversität“ auf Basis der Werte des Grundgesetzes vor.

Update vom 20. April, 14.17 Uhr: Er werde sich weiterhin „wann immer es nötig ist“ - „täglich, zweitäglich, wöchentlich“ - mit Markus Söder abstimmen, betont Laschet. Er sei nie mit der Vorstellung in die CDU eingetreten, Kanzlerkandidat zu werden, sagt Laschet weiter. Ihm sei wichtig, dass Politik „zuhören“ bedeute. Wohl ein erneuter Verweis auf die Bedeutung der „offenen“ Debatte des Vorabends.

Kanzlerkandidat Laschet: CDU bestätigt Kür, Laschet lobt Söder und „Transparenz“ - und will Legitimität des Votums untermauern

Update vom 20. April, 14.12 Uhr: Die ersten Worte des Kanzlerkandidaten gelten dem Konkurrenten Söder: „Wir sind der CSU dankbar für einen guten, fairen Umgang in einer sehr wichtigen Entscheidung“, sagt Laschet. Die CSU habe die Entscheidung der CDU ermöglicht - „das ist ein großer Vertrauensbeweis“, fügt der CDU-Chef hinzu.

Man habe so offen wie nie zuvor diskutiert, sagt Laschet mit Blick auf die gestrige Vorstandsdebatte. Er wünsche sich, dass diese Transparenz auch künftig prägend für die CDU werde. „Alle Positionen wurden gehört und ausgetauscht. Der Bundesvorstand ist das Gremium, in dem alle vertreten sind“, untermauert Laschet die Legitimität des Votums. Auch die Fraktion und die Meinung der Abgeordneten im Europaparlament seien wichtig. „Und ich weiß auch, dass sich manche eine andere Entscheidung gewünscht hätten“, räumt er ein. Söder habe aber gestern „die Bedeutung der repräsentativen Demokratie unterstrichen“.

Update vom 20. April, 14.10 Uhr: „Armin Laschet ist deshalb der Kanzlerkandidat einer starken Union“, verkündet Ziemiak im Prinzip bereits die entscheidende Neuigkeit.

Update vom 20. April, 14.07 Uhr: Mit einigen Minuten Verspätung beginnt die Pressekonferenz von Armin Laschet. „Das wichtigste Thema derzeit ist die Bekämpfung der Pandemie“, erklärt CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak zur Eröffnung allerdings - ehe er zur Kanzlerfrage umschwenkt. „Unser Dank als CDU gilt Markus Söder für Fairness und Unterstützung“, sagt er. Der CDU-Vorstand habe „eindeutig entschieden“, nach mehr als 60 Wortmeldungen in der Vorstandssitzung. Laschet habe „für Offenheit und Transparenz gesorgt“: „Alles ist auf den Tisch gekommen.“

Update vom 20. April, 13.55 Uhr: Im Konrad-Adenauer-Haus warten die Journalisten auf CDU-Chef Armin Laschet. Er wird in Kürze ein Statement abgeben - und sich wohl offiziell zum Kanzlerkandidaten der Union erklären.

Laschet Kanzlerkandidat: Merkel gratuliert nach Ringen mit Söder - CDU-Spitze erleichtert

Update vom 20. April, 13.25 Uhr: Auch Armin Laschet wird sich nun zur geklärten Kanzlerfrage äußern - noch vor der Unions-Fraktionssitzung, die zuletzt zum Schauplatz eines weiteren Showdowns zu werden drohte. Um 14.00 wollen der CDU-Chef und Generalsekretär Paul Ziemiak vor die Presse treten.

Die CDU-Führung hat unterdessen erleichtert auf die Zustimmung der CSU zu einer Kanzlerkandidatur Laschets reagiert. „Wir sind in der CDU der CSU dankbar für einen guten und freundschaftlichen Umgang“, verlautete am Dienstag aus der Parteispitze gegenüber AFP. „Es war immer klar: Nur gemeinsam sind wir stark. Daran hat sich nichts geändert.“

Update vom 20. April, 12.55 Uhr: Gratulationen für den Sieger, Kritik am Verlierer: Nach der Kür von Armin Laschet zum Unions-Kanzlerkandidat sind die Rollen klar verteilt. So hat Kanzlerin Angela Merkel dem CDU-Chef zur Anwärterschaft auf ihr Erbe gratuliert: „Herzlichen Glückwunsch, lieber Armin Laschet, zur neuen Aufgabe als Kanzlerkandidat der Union. Ich freue mich auf die kommenden Monate unserer Zusammenarbeit“, erklärte sie laut einem Tweet von Regierungssprecher Steffen Seibert.

Markus Söder muss sich hingegen mit der Kritik der Opposition im bayerischen Landtag auseinandersetzen. „Söder war auf einem beispiellosen Ego-Trip, der nicht nur CDU und CSU nachhaltig schaden wird. Jetzt ist er aufgerufen, seine Hausaufgaben in Bayern zu erledigen“, betonte SPD-Fraktionschef Horst Arnold. Die Bürger und Bürgerinnen hätten das Recht „auf den vollen Einsatz des Ministerpräsidenten“. Söder müsse nun unter anderem den Koalitionsstreit mit den Freien Wählern um die Bundesnotbremse beilegen.

Laschet statt Söder: Kanzlerfrage geklärt - Grüne attestieren Union „Problem mit vorausschauendem Handeln“

Update vom 20. April, 12.25 Uhr: Die Konkurrenz hat bereits reagiert: Grüne-Fraktionschef Anton Hofreiter gratuliert Armin Laschet zur Kanzlerkandidatur. Er hoffe nun auf einen inhaltlichen und fairen Wahlkampf, sagt der Grüne - und geht direkt in die Offensive: Die Union habe „ein Problem mit vorausschauendem Handeln“, rügt Hofreiter: Der Kanzler-Konflikt sei seit Monaten vorherzusehen gewesen, ein Verfahren hätten die Schwesterparteien aber nicht entwickelt. Die Problematik beschränke sich nicht auf die Kanzler-Frage - auch in der Pandemie und beim Klimaschutz sei schlechte Vorbereitung erkennbar.

Auch die Linke stichelt. „Ich will gar nicht wissen, womit die CDU hinter verschlossenen Türen Markus Söder zum Rückzug gezwungen hat, aber eine souveräne Kandidatenkür sieht anders aus“, sagte Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow der dpa. Laschet sei „der maximale Krampf-Kandidat einer krisengeschüttelten und von Korruption gebeutelten Union“, fügte sie hinzu. „Was SPD und Grüne mit ihm anfangen wollen, bleibt ihr Geheimnis.“

Update vom 20. April, 12.11 Uhr: Damit ist der Auftritt von Markus Söder auch schon wieder beendet. Der CSU-Chef hat Armin Laschet unmissverständlich als Kanzlerkandidat der Union bestätigt. In einem bemerkenswerten Statement haben Söder und sein Generalsekretär Markus Blume aber auch nochmal ein „verdammt gutes Angebot“ gepriesen. Blume nannte seinen Parteichef gar „Kandidat der Herzen“.

Auch die seit Tagen grassierende Kritik am Last-Minute-Manöver Richtung Kanzlerkandidatur wies Söder präventiv zurück: „Anstand und Stil“ seien das Grundprinzip gewesen. Auch ein letzter Seitenhieb Richtung Armin Laschet ließ sich aus den Statements herauslesen. Entscheidend sei am Ende nicht der Zuspruch für Söder, sondern „die Mehrheit“, erklärte Blume - gemeint war: Die Mehrheit im CDU-Vorstand, den der CSU-Chef selbst vor Wochenfrist noch indirekt als „Hinterzimmer“ bezeichnet hatte.

Söder ruft Laschet als „Kanzlerkandidat der Union“ aus - CSU-General preist „Kandidat der Herzen“

Markus Söder gibt den Weg frei: Der CSU-Chef am Dienstag bei seinem Statement zur Kanzlerfrage der Union.

Update vom 20. April, 12.06 Uhr: Er habe Laschet bereits gratuliert, erklärt Söder weiter. Der CSU-Chef bemüht sich, jegliche Kritik über eine Selbstzerfleischung der Union in der Kanzlerdebatte weit von sich zu weisen: „Anstand und Stil“ seien „Grundprinzip der Gemeinsamkeit“, sagt er.

Es habe sich um ein Angebot gehandelt, betont auch CSU-Generalsekretär Markus Blume - „um ein verdammt gutes Angebot“, erklärt er. Söder habe sich „klar im Kurs und souverän im Stil“ geäußert. Er sei „Kandidat der Herzen“, am Ende entscheide in der Demokratie aber „etwas anderes“: „Die Mehrheit.“

Update vom 20. April, 12.03 Uhr: Markus Söder will in seinem Statement keinerlei Zweifel aufkommen lassen. „Die Würfel sind gefallen, Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union“, eröffnet er seine Erklärung. Das Wort, das er gegeben habe, gelte, sagt Söder. Die CSU habe „unglaublich viel Zuspruch“ für ihr „Angebot“ der Kanzlerkandidatur bekommen. Auch deshalb sei der Schritt wichtig gewesen. Jetzt gelte es, Verantwortung für die Union zu übernehmen: „Wir wollen keine Spaltung.“

Update vom 20. April, 11.57 Uhr: In wenigen Minuten könnte der Kanzlerstreit der Union endgültig beigelegt sein: Markus Söder wird sich in einem Statement zum Votum des CDU-Vorstands äußern, gerechnet wird mit Zustimmung der CSU zum Kandidaten Armin Laschet. In München ist alles für Söders Pressekonferenz angerichtet.

Laschet als „Entscheidung gegen die Basis“? CDU-Landeschefs murren - wollen aber nicht quertreiben

Update vom 20. April, 11.42 Uhr: Immer mehr Meinungen aus der CDU-Spitze zur Lösung der Söder-Laschet-Frage dringen an die Öffentlichkeit - und sie unterstreichen die mutmaßlich höchst heikle Stimmungslage in der Partei. Der Thüringer CDU-Chef Christian Hirte etwa hat nun eine „Entscheidung gegen die CDU-Basis“ gerügt. Er mahnte im Gespräch mit der dpa aber zugleich: „Wir sind jetzt gut beraten, uns hinter Armin Laschet zu versammeln und uns auf Inhalte zu konzentrieren.“

Sachsen-Anhalts CDU-Vorsitzender Sven Schulze begab sich bei der Vorstellung einer Plakatkampagne für die bevorstehende Landtagswahl* offenbar schon auf die Suche nach zusätzlichen Zugpferden neben Laschet. „Der Wunsch der Basis in Sachsen-Anhalt ist der, dass Armin Laschet als Kanzlerkandidat jetzt vielleicht auch stärker Friedrich Merz mit einbindet“, erklärte Schulze. Zuvor hatte der CDU-Landeschef mehrmals betont, dass es im Rennen um die Kanzlerkandidatur der Union innerhalb der CDU Sachsen-Anhalts und auch Ostdeutschlands eine Präferenz für den bayrischen Ministerpräsidenten gebe. „Wir werden jetzt gemeinsam Wahlkampf machen, wir haben ein ganz klares Ergebnis für Armin Laschet“, sagte aber auch Schulze.

Update vom 20. April, 11.20 Uhr: Die CSU sieht die Umstände des CDU-Vorstandsvotums für Armin Laschet kritisch. Es sei ein Verfahren, das „durchaus einige Fragezeichen hinterlässt“, sagte der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, am Dienstag. Es habe aber ein Ergebnis gebracht. „Und mit dem Ergebnis muss man umgehen.“ Dobrindt sagte außerdem: „Das Verfahren kann man - konziliant formuliert - als interessant bezeichnen.“

Eine weitere Bewertung wollte der CSU-Politiker mit Blick auf das für 12.00 Uhr angekündigte Statement des CSU-Vorsitzenden Markus Söder zunächst nicht abgeben. 

Zahlreiche Stimmen zu CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet - Claudia Roth gibt sich besorgt

Update vom 20. April, 11.00 Uhr: Dass Markus Söder das CDU-Vorstandsvotum für Armin Laschet wohl akzeptieren werde, erfuhr nun auch die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen. Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet. Am Mittag will sich Söder öffentlich dazu äußern: Die CSU hat für 12.00 Uhr zu einem Pressestatement in die Parteizentrale in München eingeladen.

Update vom 20. April, 10.45 Uhr: Immer mehr Stimmen sehen Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union als gesetzt.

  • CDU-Mitgliederbeauftragte Henning Otte sagte dem RBB Inforadio, es sei  „ganz klar“ eine Entscheidung für Laschet gefallen. Es sei die Abmachung gewesen, „dass wenn die CDU sich klar ausspricht für ihn, dann ist das auch die Entscheidung für eine Kanzlerkandidatur“. Es gehe darum, „nicht nur in Bayern, sondern für ganz Deutschland Politik zu machen.“ Dafür stehe Armin Laschet.
  • Friedrich Merz, einstiger Konkurrenz Laschets um den CDU-Parteivorsitz, gratulierte bei „Bild Live“ und betonte:  „Jetzt richten wir den Blick nach vorn: Raus aus dem Klein-Klein, konkrete Vorschläge für die Bundestagswahl, ein Modernisierungsjahrzehnt für Deutschland.“
  • Der frühere CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz sagte im BR, die Abstimmung im CDU-Vorstand sei „wirklich ein klares Ergebnis, das, denke ich, auch von allen akzeptiert wird“.
  • CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter äußerte sich folgendermaßen: „Söder hat klar nach einem Votum gefragt und es bekommen“.

Besorgnis über die Folgen des schwesterlichen Machtkampfs kommt derweil von den Grünen.  Die beiden Parteien hätten sich einen „unglaublichen Schaden zugefügt und sich zerfleischt“, sagte Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth im Gespräch mit Deutschlandfunk. Die „große Zerrissenheit“ sei besorgniserregend. Damit werde die Union „noch lange zu kämpfen haben“.

Kanzlerkandidat von Union: Markus Söder wird sich um 12 Uhr zu Votum der CDU äußern

Update vom 20. April, 10.25 Uhr: CSU-Chef Markus Söder wird sich bereits um 12 Uhr zum CDU-Vorstandsvotum äußern. Söder werde zusammen mit CSU-Generalsekretär Markus Blume in der CSU-Zentrale in München ein Statement geben, teilte die CSU mit. Ursprünglich hatten die Christsozialen für 13 Uhr ein Statement am Rande einer Sitzung der Landtagsfraktion angekündigt.

Update vom 20. April, 10.05 Uhr: Bundeswirtschaftsminister und Merkel-Vertrauter Peter Altmaier (CDU) hat sich nun zu der nächtlichen Sitzung der CDU-Spitze geäußert. „Der CDU-Bundesvorstand hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir haben viele Stunden diskutiert und die Argumente gewogen. Die Entscheidung für Armin Laschet erfolgte schließlich mit großer Mehrheit. Dem sollten wir uns nun alle verpflichtet fühlen!“, twitterte er am Dienstagmorgen.

Markus Söder will offenbar Kanzlerkandidat Armin Laschet akzeptieren - Ende des Schwesterkampfs naht

Update vom 20. April, 10.00 Uhr: Aus Parteikreisen will die Bild erfahren haben, dass CSU-Chef Markus Söder die Entscheidung des CDU-Vorstandsgremium offenbar akzeptieren wolle. Söder wird um 13 Uhr ein Statement abgeben.

Update vom 20. April, 9.40 Uhr: Klare Worte von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt: „Verfahren war holprig, aber Ergebnis eindeutig“, zitiert ihn focus.de. Ein erstes Anzeichen dafür, dass die kleine Schwesterpartei der CDU den Weg für den Kanzlerkandidaten Armin Laschet freimachen könnte.

Söder oder Laschet: Entscheidung bei Kanzlerkandidat der CDU steht bevor

Update vom 20. April, 9.20 Uhr: Markus Söder hat nach dem CDU-Vorstandsvotum für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union ein Statement angekündigt. Um 13 Uhr will sich der CSU-Chef am Rande einer Fraktionssitzung im Landtag in München zu Wort melden. Mit Spannung wird erwartet, wie Söder auf die nächtlichen Ereignisse reagieren wird.

Update vom 20. April, 9.00 Uhr: CDU-Politiker sehen Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union legitimiert. „Das ist nun wirklich ein klares Ergebnis, das, denke ich, auch von allen akzeptiert wird“, sagte der frühere Generalsekretär Ruprecht Polenz am Dienstag dem Bayerischen Rundfunk. „Die unterlegene Minderheit muss sich der Mehrheitsentscheidung anschließen“, ergänzte er.

CDU-Haushaltsexperte Eckhardt Rehberg sagte gegenüber NDR Info, Söder müsse nun zu seinem Wort stehen den CDU-Vorsitzenden zu unterstützen und ohne Groll gemeinsam Wahlkampf zu machen. „Wenn er das nicht täte, wäre das der zweite Wortbruch“, so Rehberg. „Wenn das noch weiter geht zwischen CDU und CSU, zwischen Laschet und Söder, dann beschädigt das die Union noch stärker als bisher schon, dann können wir den Wahlkampf einstellen“, sagte Rehberg weiter. Er strich heraus, dass Laschet erst vor einem Vierteljahr zum CDU-Parteivorsitzenden gewählt worden sei. Da müsse „jedem klar gewesen sein, wer Vorsitzender ist, der hat auch den Zugriff auf die Kanzlerkandidatur.“

Söder vs. Laschet: Kanzlerkandidat der Union - Hoffnung auf baldiges Ende des Machtkampfs

Update vom 20. April, 8.12 Uhr: Hoffnung auf ein Ende des Union-Machtkampfs, doch zu früh zum Gratulieren: „Es wäre zu wünschen, dass die CDU-Führung den unsäglichen Hahnenkampf heute Nacht beigelegt hat und beide Parteien - CDU und CSU - sich in dieser schweren Zeit für so viele Menschen im Land endlich wieder auf die Sachpolitik konzentrieren“, sagte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Er bekundete jedoch seine Zweifel, dass die CSU-Spitze einlenke. „Als einer, der nicht nur Markus Söders Verhalten der letzten Tage gesehen hat, sondern dessen Meinung über Armin Laschet aus jahrelangem eigenem Erleben kennt, bin ich allerdings nicht sehr optimistisch, was vom angekündigten Treueschwur des ‚Parteifreundes‘ aus Bayern zu halten ist“, sagte Walter-Borjans. Und fügte hinzu:  „Als politischer Wettbewerber und Nordrhein-Westfale kann ich Armin Laschet zum Abstimmungsergebnis beglückwünschen - zum Gratulieren ist es zu früh.“ 

Update vom 20. April, 8 Uhr: Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsbundestagsfraktion Thorsten Frei erwartet am Dienstag eine Entscheidung in der Kanzlerkandidatur der Union. „Es ist jedenfalls eine glasklare Aussage, deswegen erwarte ich schon, dass es heute auch dazu kommt, dass zwischen den beiden Parteien diese Frage geklärt wird, und zwar einvernehmlich geklärt wird, wie es auch verabredet ist“, sagte der CDU-Politiker Frei am Dienstag im Deutschlandfunk.

CDU-Vorstand stimmt für Armin Laschet - Bald Klarheit im Machtkampf CDU-Chef vs. Söder?

Update vom 20. April, 6.15 Uhr: Es war eine denkwürdige Sitzung: Nach mehr als sechs Stunden Beratung hat sich der CDU-Vorstand mit klarer Mehrheit für den Vorsitzenden Armin Laschet ausgesprochen. An diesem Dienstag wird sich zeigen, ob damit das Machtringen der Union tatsächlich beendet ist. Die Online-Stimmung offenbarte das Ergebnis 31:9 für Laschet - und gegen den Konkurrenten um die Kanzlerkandidatur, Markus Söder (CSU).

„Wir als CSU und auch ich respektieren jede Entscheidung“, hatte Söder vor der digitalen Sondersitzung gesagt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Unionsfraktion im Bundestag und die Laschet-Kritiker an der CDU-Basis verhalten werden. Die Sitzung der Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU am Nachmittag dürfte Klarheit bringen. Hier hatten sich vor einer Woche mehrheitlich Befürworter einer Kandidatur von Söder zu Wort gemeldet.

Update vom 20. April, 1.00 Uhr: Armin Laschet sieht den Kanzlerkandidaten-Streit nach der Marathon-Sitzung des CDU-Bundesvorstands offenbar als beendet an: Mit den Worten „mit aller Kraft werde ich mich jetzt für diese CDU einsetzen. Gute Nacht!“, verabschiedete er sich nach Informationen der Welt von den Teilnehmern der Online-Runde. Er nehme sich nichts des Gesagten „zu Herzen“. Auch ein Telefonat mit Söder habe Laschet angekündigt. Allerdings hatte sich der CDU-Chef auch in einer Pressekonferenz am Montag vergangener Woche allem Anschein nach bereits als Sieger des Ringens gefühlt.

Laschet nun Sieger im Kanzler-Ringen mit Söder? CDU-Vorstand stimmt ab - letzte Bestätigung aus München steht noch aus

Update vom 20. April, 0.45 Uhr: Nach größeren Anlaufschwierigkeiten und stundenlangen Debatten hat der CDU-Vorstand womöglich doch noch eine Entscheidung über den Unions-Kanzlerkandidaten herbeigeführt: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat sich das Gremium in einer Online-Abstimmung recht eindeutig für Armin Laschet - und gegen Markus Söder - ausgesprochen: 31:9 für Laschet habe das Ergebnis gelautet, heißt es aus mehreren Quellen.

Damit könnte das gut eine Woche andauernde öffentliche Ringen beendet sein. Ob es wirklich so kommt, bleibt freilich abzuwarten: CSU-Chef Söder hatte am Montag zwar angekündigt, ein Votum der CDU nun zu akzeptieren, eine Bestätigung der CSU angesichts der bereits publik gewordenen Mehrheitsverhältnisse gab es aber zunächst nicht.

Offen ist auch noch, wie die CDU mit der im Laufe des Abends offenbar debattierten Einbindung der Kreisvorsitzenden umgeht. Eine entsprechende Konferenz war letztlich doch nicht angesetzt worden. Nach Informationen der dpa stimmten am Abend 29 stimmberechtigte Vorstandsmitglieder gegen den Vorschlag, 14 dafür. Begehrlichkeiten könnten dennoch geweckt worden sein. Eine weitere offene Frage: Welchen Preis wird die Union für die chaotische Kanzlerkandidaten-Kür zahlen?

Söder gegen Laschet: Kanzler-Entscheidung gefallen? CDU-Vorstand hat nun offenbar final votiert

Update vom 20. April, 0.33 Uhr: Ist die Kanzlerfrage der Union damit zu nachtschlafender Zeit entschieden? Der CDU-Bundesvorstand hat nach Informationen der Welt votiert - das Abstimmungsergebnis demnach: „31 Laschet, 9 Söder, 6 enthalten“. So twittert es jedenfalls Journalist Robin Alexander.

Auch die Nachrichtenagentur AFP bestätigt das Votum: In einer geheimen Digital-Abstimmung hätten 77,5 Prozent für Laschet und 22,5 Prozent der Teilnehmer aus dem CDU-Vorstand für CSU-Chef Markus Söder abgestimmt, meldet die Agentur unter Berufung auf Parteikreise.

Update vom 20. April, 0.25 Uhr: Weiterhin dringen die Beschlüsse der CDU-Runde in kürzester Zeit an die Öffentlichkeit: Eine zwischenzeitlich angedachte Kreisvorsitzenden-Konferenz zur Klärung der Stimmungslage an der Basis (siehe Update von 22.08 Uhr) sei nun vom Tisch, will die Bild erfahren haben.

Laschet-Söder-Ringen im CDU-Vorstand: Abstimmung wird zum Twitter-Gespött

Update vom 20. April, 0.20 Uhr: CDU-Chef Armin Laschet versucht offenbar, auf möglichst demokratischem Wege eine Entscheidung zur Kanzler-Frage herbeizuführen - doch es gibt massive Probleme: Unklarheit bestand nach Informationen der Bild zunächst darüber, ob Vorstandsmitglieder ohne Stimmrecht - wie Landesvorsitzende und Ministerpräsidenten - mitstimmen dürfen. Als nächstes taten sich Bedenken über eine digitale Abstimmung auf.

Kanzleramtschef Helge Braun soll gar eine Präsenz-Veranstaltung am Dienstag gefordert haben. Laschet hat nun wohl auf eine Online-Abstimmung noch heute Abend insistiert. „Es kann nicht sein, dass wir an einem technischen Digitalproblem scheitern“, soll er erklärt haben. Die schnell auf digitalem Wege an die Öffentlichkeit gedrungenen Schwierigkeiten sorgen beinahe in Echtzeit für massiven Spott - ebenso öffentlich über Twitter ausgetragen.

„Die Digitalisierung und die CDU werden keine Freunde mehr“, scherzte der FDP-Abgeordnete Christian Jung, „für mich keine echte Beteiligung, wenn nicht die Hochleistungsschlitzmaschine ‚OL 1000 plus‘ zum Einsatz kommt“, spöttelte SPD-Vize Kevin Kühnert. Selbst in der eigenen Partei sorgte die Lage für entnervte Reaktionen. „Man kann es sich auch wirklich selbst schwer machen“, ärgerte sich etwa der Thüringer CDU-Vorstandsmitglied Mike Mohring in dem Kurznachrichtendienst.

Union im Zwist: Schäuble und Brinkhaus für schnelle Entscheidung über K-Frage

Update vom 19. April, 23.58 Uhr: Kommt es noch zu einer Entscheidung oder nicht? Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus favorisieren zumindest ein rasches Ende des unionsinternen Kanzlerstreits. Laut dpa-Informationen soll sich Schäuble zudem erneut klar für Armin Laschet ausgesprochen haben. Er rate dringend dazu, noch in der laufenden Sitzung zu entscheiden. Brinkhaus betonte demnach, es brauche keine Hängepartie, sondern eine schnelle Entscheidung. Die Sitzung dauert nunmehr sechs Stunden an.

Update vom 19. April, 23.29 Uhr: Die digitale Unions-Sondersitzung zur K-Frage könnte sich dem Ende zuneigen. Aktuell stehen die letzten Wortmeldungen auf dem Programm. Unter anderem sollen Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und Volker Bouffier, hessischer Ministerpräsident und bekennender Laschet-Fan, sprechen. Anschließend wird wohl tatsächlich noch eine Abstimmung gestartet - unter der Voraussetzung die Beteiligten werden sich einig über das Vorgehen.

Kanzler-Frage der Union: Laschet will Kontakt zu Basis suchen - ihr aber nicht die K-Frage überlassen

Update vom 19. April, 22.41 Uhr: Es scheint, als wolle Armin Laschet auf die Basis zugehen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur APA, wolle der CDU-Chef bald das Gespräch mit der Basis suchen. Eine Entscheidung über die Kanzlerkandidatur wolle er aber weiterhin noch am Abend im Vorstand fällen lassen und nicht etwa von einer Kreisvorsitzendenkonferenz. Das deutet darauf hin, dass der nordrhein-westfälische Ministerpräsident die Beantwortung der Kanzlerfrage nicht in die Hände der Basis legen wolle. Zuvor waren Berichte nach einer solchen Herangehensweise laut geworden (siehe Update um 22.08 Uhr).

Einige Redner hoben laut Teilnehmern hervor, dass sie selbst von Laschet überzeugt seien - dass in der Präferenz der Parteibasis aber Söder vorne liege. Dies könnte den Anstoß für Laschets Ankündigung gegeben haben, bald eine Kreisvorsitzendenkonferenz einzuberufen.

Armin Laschet will wohl weiterhin ein Votum des CDU-Bundesvorstands.

Laschet vs. Söder: Kommt es zur geheimen Abstimmung im CDU-Vorstand?

Update vom 19. April, 22.27 Uhr: Diese wohl schon jetzt historische Sondersitzung des CDU-Bundesvorstands scheint ihr nächstes Kapitel zu schreiben. Nach einer Meldung der Bild könnte es nun sogar zu einer geheimen Abstimmung innerhalb des Vorstands kommen. Wann und insbesondere wie ein solches Votum vonstattengehen solle, bleibt unklar. Womöglich hätte man ein solches Vorgehen bereits im Vorfeld vorbereiten müssen.

Abstimmungs-Showdown im Kanzler-Streit? Laschet verwirrt CDU-Vorstand mit Vorschlag

Update vom 19. April, 22.08 Uhr: Wird heute Abend noch eine Entscheidung im Kanzler-Streit getroffen? Nach Informationen der Welt will Armin Laschet an einem Votum des CDU-Bundesvorstands festhalten, hat mittlerweile allerdings auch von einer Kreisvorsitzenden-Konferenz gesprochen. Unter den Teilnehmern der digitalen Sondersitzung soll daraufhin Verwirrung entstanden sein.

Am Ende der heutigen Diskussion könne damit entweder geklärt werden, ob es zunächst eine Kreisvorsitzenden-Konferenz gebe und dann eine Abstimmung des Vorstandes. Alternativ könne es auch heute zum Votum kommen, ehe eine anschließende Kreisvorsitzenden-Konferenz angesetzt werden könnte. Diesen Plan solle Laschet präferieren. Das Gewicht des möglichen Votums bleibt damit unklar.

Einige Abgeordnete wie Hamburgs Landesvorsitzender Christoph Ploß hatten eine solche Kreisvorsitzenden-Konferenz bereits ins Spiel gebracht (siehe Update um 20.05 Uhr). Es gehe dabei darum, ein besseres Bild über die Stimmung an der Basis zu bekommen. Der stellvertretende rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Christian Baldauf hatte sich bereits vor der Sondersitzung für ein solches Prozedere ausgesprochen. Die Kreisvorsitzenden seien in der CDU Deutschland die wichtigsten Vertreter der Basis, sagte Baldauf. Es sei zudem kein Problem, eine solche Konferenz auch sehr kurzfristig einzuberufen.

Kanzlerfrage in der Union: Laschet erhält Unterstützung aus Baden-Württemberg

Update vom 19. April, 21.32 Uhr: Laschet hat wohl Unterstützung vom baden-württembergischen CDU-Vorsitzenden Thomas Strobl bekommen. In der digitalen Sondersitzung des CDU-Vorstands zur K-Frage berichtete Strobl nach dpa-Informationen von einem gemischten Bild in Baden-Württemberg. Es gebe Unternehmer, die für CSU-Chef Markus Söder seien. Und es gebe Menschen und Familienunternehmer, die ihn beknieten, Laschet zum Kanzlerkandidaten zu machen, sagte er. Die CDU-Abgeordneten aus dem Südwesten hatten sich in der Fraktionssitzung vergangene Woche mehrheitlich pro Söder positioniert.

Strobl betonte demnach außerdem, das baden-württembergische CDU-Präsidium unterstütze Laschet. Der CDU-Chef solle Bundeskanzler werden. Laschet sei kein Spalter, sondern jemand, der Menschen zusammenführe und unterschiedliche politische Meinungen integriere.

Update vom 19. April, 21.19 Uhr: Die Bekundungen pro Laschet werden offenbar stärker. So soll sich Mike Mohring, CDU-Vorstandsmitglied aus Thüringen, nach Informationen von Focus Online für den CDU-Chef ausgesprochen haben: „Wir müssen dem Parteichef die volle Rückendeckung geben”, sagte Mohring dem Bericht zufolge. Es sei richtig, dass der Parteivorsitzende nach der Kanzlerkandidatur greife. „Ich traue es Armin Laschet zu, und wir brauchen eine klare Entscheidung heute.” Brisant: Der Thüringer CDU-Landeschef Christian Hirte ergriff nach dpa-Informationen Partei für Markus Söder.

Laschet oder Söder? Entscheidende Abstimmung offenbar noch heute Abend

Update vom 19. April, 20.48 Uhr: In der Kanzlerfrage der Union kommt es offenbar tatsächlich zum Showdown per Votum. Nach Informationen von ntv soll noch am Abend über die K-Frage abgestimmt werden. Das Bild sei zwar nicht so sehr pro Söder wie von einigen Wortmeldungen propagiert. Dennoch könnte es knapp für Armin Laschet werden, wodurch die Aussagen Markus Söders vom Nachmittag noch einmal interessant werden könnten: „Wenn die CDU souverän eine klare Entscheidung trifft, dann werden wir das akzeptieren.“ Was eine „klare Entscheidung“ ist, ließ Söder offen.

Wann ein Ergebnis vorliegen wird, ist noch unklar. Offenbar könnte die digitale Sondersitzung noch bis Mitternacht andauern.

Warten auf das entscheidende Statement? Die CDU-Spitze hat ihre womöglich entscheidenden Beratungen zum weiteren Vorgehen im Machtkampf zwischen Laschet und Söder um die Kanzlerkandidatur aufgenommen.

Kanzler-Frage: Betonung der Basis - auch Altmaier ergreit offenbar Partei

Update vom 19. April, 20.22 Uhr: Immer wieder soll in den Wortmeldungen im Bundesvorstand die Rede von der Basis sein. Man müsse auf die Basis hören hatte etwa Julia Klöckner betont (siehe Update um 19.09 Uhr). Damit positionieren sich diese Stimmen indirekt für Markus Söder, auch wenn sie den CSU-Chef nicht wörtlich nennen. Denn Söder genießt im Vergleich zu Kontrahent Armin Laschet deutlich bessere Umfragewerte und kann auf die Unterstützung diverser Landesverbände setzen.

Auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich nach Informationen aus Teilnehmerkreisen in der Runde dafür ausgesprochen, in der K-Frage die Basis anzuhören.

Laschet oder Söder? CDU-Chef fordert Abstimmung noch an diesem Montag

Update vom 19. April, 20.05 Uhr: Stellt Armin Laschet die entscheidende Votumssfrage? Der CDU-Chef will offenbar noch am Montag eine Entscheidung des Bundesvorstands herbeiführen. In der Sitzung seien zuvor Forderungen nach einer Verschiebung der Entscheidung in die Bundestagsfraktion und an die Kreisvorsitzenden laut geworden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montagabend aus Teilnehmerkreisen. Laschet habe entgegnet: „Wir sollten heute entscheiden, wie wir es uns am Anfang vorgenommen haben.“

Hamburgs Landesvorsitzender Christoph Ploß forderte nach WDR-Informationen eine Kreisvorsitzenden-Konferenz, um ein besseres Bild über die Stimmung an der Basis zu bekommen.

Kanzler-Frage: Haseloff positioniert sich offenbar deutlich - „wir haben uns im Osten abgestimmt“

Update vom 19. April, 19.40 Uhr: Der Gegenwind für Armin Laschet wird offenbar stärker. Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und Söder-Befürworter, soll laut bild.de nun über ein klares Votum in den neuen Bundesländern berichtet haben: „Wir haben uns im Osten abgestimmt.“ Es gebe eine „klare Präferenz für Markus Söder“, soll Haseloff gesagt haben. Auch die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass sich Haseloff deutlich gegen Laschet ausgesprochen habe. Laut Landesverband Brandenburg hätte es eine solche Abstimmung pro Söder allerdings nicht gegeben. In Mecklenburg-Vorpommern soll die Tendenz zudem eher in Richtung Laschet gehen.

Update vom 19. April, 19.31 Uhr: Wann fällt eine Entscheidung in der Kanzlerfrage? Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Entscheidung noch in der laufenden CDU-Vorstandssitzung gefordert. Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen sprach sich demnach gegen eine Entscheidung noch am Abend aus. 

Kanzler-Debatte: Mächtige CDU-Stimmen mahnen offenbar - Basis müsse berücksichtigt werden

Update vom 19. April, 19.09 Uhr: Der CDU-Vorstand debattiert die Kanzler-Frage offenbar heiß: Es habe rund 40 Anträge auf Wortmeldungen gegeben, erzählte Teilnehmer der Runde der Nachrichtenagentur AFP. Insbesondere aus Nordrhein-Westfalen habe es dabei Bekundungen pro Laschet gegeben, etwa von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Gleichzeitig waren offenbar aber auch kritische Stimmen gegenüber dem CDU-Chef zu vernehmen. „Sind wir ehrlich, die Mehrheit an der Basis ist nicht für Armin Laschet“, soll Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther laut bild.de gesagt haben. Das ist insofern brisant, da sich Günther als einer der ersten CDU-Politiker für Laschet ausgesprochen hatte. Sein Ministerpräsidentenkollege sei insgesamt dennoch ein „hervorragender Kandidat“, heißt es und die Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein habe klar hinter Laschet gestanden.

CDU-Vize Julia Klöckner soll zudem betont haben, „die Basis“ im Blick haben zu wollen. Die Landwirtschaftsministerin hatte sich am Montag in ihrem Landesverband in Rheinland-Pfalz ein Meinungsbild verschafft. Dabei hätte es ein eindeutiges Meinungsbild für Söder gegeben - es sei aber kein Votum gewesen. Zuvor hatte sich Klöckner öffentlich für Laschet ausgesprochen. Den Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens halte Rheinland-Pfalz dennoch für einen geeigneten CDU-Chef.

K-Frage in der Union: AKK offenbar pro Laschet - Kritik an Söder

Update vom 19. April, 18.55 Uhr: Nach Informationen von bild.de hat Annegret Kramp-Karrenbauer im Bundesvorstand das Verhalten Markus Söders kritisiert. Laschets Vorgängerin an der CDU-Spitze habe erklärt, sie habe viele E-Mails von Unionsmitgliedern erhalten, in denen die Machtspiele des bayerischen Ministerpräsidenten „missbiligt“ wurden. Zudem soll sich die aktuelle Verteidigungsministerin hinter Laschet gestellt haben.

Kramp-Karrenbauer, stellte sich hinter eine Kanzlerkandidatur des NRW-Ministerpräsidenten. Auch sie plädierte für eine schnelle Entscheidung. Die Mitglieder des Vorstands hätten Führungsverantwortung, sagte sei nach Angaben aus Teilnehmerkreisen, wie die dpa berichtet. Europa schaue auf Deutschland - dafür würden eine starke Union und eine starke CDU gebraucht. Kramp-Karrenbauer kritisierte demnach Söder, weil er sich nicht an die Zusage gehalten habe, das Votum der CDU vom Montag vergangener Woche zu akzeptieren.

Update vom 19. April, 18.51 Uhr: Armin Laschet hat seine Kritiker offenbar dazu aufgefordert, aus der Deckung zu kommen. Er habe das Spitzengremium zu einer „offenen Debatte“ über die Frage ermutigt, wer Kanzlerkandidat der Union werden soll, hieß es von Teilnehmern am Montagabend gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Nach seiner Bekräftigung, als Kanzlerkandidat ins Rennen zu gehen, müssten nun die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Meinung sagen.

Kanzler-Streit in der Union: Laschet bekräftigt Kandidatur - und fordert Transparenz

Update vom 19. April, 18.36 Uhr: Armin Laschet hat offenbar erneut seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur betont. „Es geht um die besten Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen. Und ich bin bereit, für uns die Kandidatur zu übernehmen“, sagte Laschet am Montagabend nach Informationen der dpa in der digitalen Sondersitzung des CDU-Vorstands. Er wurde mit den Worten zitiert: „Nur wenn wir offen, ganz transparent sind, haben wir eine Chance, gestärkt in die nächsten Wochen und in den Wahlkampf zu gehen.“

K-Frage der Union: Showdown bahnt sich an - kommt es zur Abstimmung im CDU-Vorstand?

Update vom 19. April, 18.17 Uhr: Kommt es heute im CDU-Bundesvorstand noch zu einer Abstimmung über die Kanzlerkandidatur? Armin Laschet soll sich diesen Vorgang offenbar vorbehalten. „Ob es heute zu einer Abstimmung des Bundesvorstands kommt, wird der Verlauf der Sitzung zeigen“, hieß es am Montagabend aus Teilnehmerkreisen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Letzter Showdown im Kanzler-Streit? Laschets CDU am Ball - Söder-Mann warnt vor „politischem Selbstmord“

Update vom 19. April, 17.59 Uhr: In diesen Minuten beginnt die Sondersitzung des CDU-Bundesvorstands zur Kanzler-Frage. Aus Sicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten muss dabei zwingend die Stimmung in der Unionsfraktion im Blick behalten werden. „Der CDU-Bundesvorstand wird heute eine weise Entscheidung treffen und die Stimmung in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit berücksichtigen“, betonte er am Montagnachmittag. „Alles andere wäre politischer Selbstmord.“ Der Abgeordnete aus Schwäbisch Hall/Hohenlohe hat sich bereits vor Tagen deutlich für Markus Söder ausgesprochen.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat in der K-Debatte unterdessen Führung bemängelt. „Führung erfordert zuweilen auch, gegen den Trend der Meinungsumfragen zu handeln und die Bevölkerung vom eingeschlagenen Weg erst zu überzeugen“, sagte Schäuble dem Tagesspiegel. Zwar wäre es eine „Verachtung des demokratischen Souveräns“, würde die Politik Umfragen ignorieren - aber Umfragen könnten Führung nicht ersetzen, erklärte Schäuble: „Demokratie geht nicht ohne Führung.“ Es sei Aufgabe der Politik, diese Balance immer wieder - auch in mühsamen Prozessen - zu finden. Schäuble sagte bereits deutlich, dass er Armin Laschet favorisiere. Offenbar hat er Laschet intern auch deutlich vor einem Zurückzucken gewarnt*.

Letzter Showdown im Kanzler-Streit? Söder spielt Laschets CDU Verantwortung zu - Entscheidung naht

Erstmeldung vom 19. April, 17.00 Uhr: Berlin - Wer tritt am 26. September als Kopf der Parteien bei der Bundestagswahl an? Während sich die SPD mit Olaf Scholz früh auf einen Kanzlerkandidaten festgelegt hat, zogen die Grünen am Montag (19. April) nach und präsentierten Annalena Baerbock. In der Union herrscht derweil nach wie vor Uneinigkeit. Armin Laschet oder Markus Söder? Wen schickt die CDU/CSU ins Rennen? Eine Entscheidung rückt offenbar näher - am Montagabend trifft sich der CDU-Vorstand zu einer möglicherweise entscheidenden Sitzung.

Laschet oder Söder: Machtkampf innerhalbd er Union - wer wird Kanzlerkandidat?

Eigentlich hätte die K-Frage bei den Unions-Parteien zwischen Ostern und Pfingsten geklärt werden sollen. Dann erklärte CSU-Chef Söder am 11. April, für eine Kandidatur bereitzustehen - schnell und heftig kam es zum schwesterparteilichen Machtkampf zwischen den Ministerpräsidenten der beiden bevölkerungsreichsten Bundesländer. Auf der einen Seite der erst im Januar zum CDU-Vorsitzenden* gewählte Laschet, auf der anderen der Herausforderer der bayerischen Schwesterpartei.

Söder erklärte nach Bekanntgabe seines Bestrebens, auch eine Entscheidung der größeren CDU für Laschet ohne Groll zu akzeptieren. Nachdem der Vorsitz der CDU klar pro Laschet votiert hatte, stützte sich der Franke dann allerdings auf die „Basis“ statt auf das „kleine Hinterzimmer“. Man müsse in die Bundestagsfraktion von CDU und CSU „hineinhorchen“ und auch die Stimmen aus den CDU-Landesverbänden sowie die Meinung in der Bevölkerung einbeziehen, erklärte er. Söder genießt im Vergleich zu seinem Kontrahenten deutlich bessere Umfragewerte*.

K-Frage der Union: Junge Union klar für Söder - auch Ministerpräsidenten eher pro CSU-Chef

CDU-Abgeordnete und mehrere CDU-Landesverbände favorisierten dann im Laufe der Woche öffentlich Söder als Kanzlerkandidaten. Nach einer schon jetzt historischen Unionsfraktionssitzung positionierten sich auch die CDU-Ministerpräsidenten für einen der beiden Kandidaten. Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt), Tobias Hans (Saarland) und Michael Kretschmer (Sachsen) sprachen sich für Söder aus, Daniel Günther (Schleswig-Holstein) und Volker Bouffier (Hessen) pro Laschet.

Das CSU-Präsidium stellt sich unterdessen ebenso hinter Söder wie die Junge Union. 14 von 18 JU-Landesverbänden sprachen sich mittlerweile für den 54-Jährigen aus - so auch Rheinland-Pfalz, wo eine für Dienstag geplante Sondersitzung mit Julia Klöckner nun auf den Montag vorgezogen wurde. Es geht dabei um ein Stimmungsbild des Landesverbandes. Klöckner, auch CDU-Bundesvize, hatte sich pro Laschet positioniert. Christian Baldauf*, Landtagsfraktionschef und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 14. März*, hat sich bisher nicht eindeutig festgelegt.

Laschet oder Söder? CDU-Bundesvorstand tagt am Montagabend - Entscheidung naht

Innerhalb der CDU/CSU gibt es also viele unterschiedliche Strömungen, was eine Einigung erschwert. Nichtsdestotrotz könnte die Entscheidung schon bald feststehen. Denn nach den Pressestatements der beiden Kandidaten wird am Montagabend um 18 Uhr der CDU-Bundesvorstand tagen. Laschet berief dafür eine Online-Sonderkonferenz ein. „Ich werde dem Bundesvorstand einen Vorschlag machen, wie wir jetzt sehr schnell die nicht geklärte Frage zwischen CDU und CSU auflösen“, kündigte der gebürtige Aachener an. Er hoffe, dass man dann „sehr schnell in dieser Woche“ zu Entscheidungen komme.

Wenn diese Entscheidung klar für Laschet ausfalle, werden Söder und die CSU* dies respektieren, ließ der bayerische Ministerpräsident verlauten. „Wenn die CDU souverän eine klare Entscheidung trifft, dann werden wir es akzeptieren“, sagte Söder in München. Die CDU sei die stärkere und größere der Schwestern, „nur sie kann entscheiden, ob die Breite da ist oder nicht“. Söder selbst erteilte Laschet eine Absage auf dessen Einladung zu dem Termin, er werde am Abend nicht erscheinen. Brisant könnte es dennoch werden. Denn „die Zeit ist reif“, wie Söder betonte. Wir halten Sie in diesem Ticker über alle wichtigen Entwicklungen in punkto K-Frage der Union auf dem Laufenden. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Grüne Kanzler-Visionen: Baerbock verrät Pläne zu Steuern und Kurzstreckenflügen - Luftfahrtbranche: „Unzutreffend!“
Grüne Kanzler-Visionen: Baerbock verrät Pläne zu Steuern und Kurzstreckenflügen - Luftfahrtbranche: „Unzutreffend!“
Grüne Kanzler-Visionen: Baerbock verrät Pläne zu Steuern und Kurzstreckenflügen - Luftfahrtbranche: „Unzutreffend!“
Israel und Hamas im Krieg: Nun Eskalations-Signale auch aus Iran - UN warnt vor „unkontrollierbarer“ Krise
Israel und Hamas im Krieg: Nun Eskalations-Signale auch aus Iran - UN warnt vor „unkontrollierbarer“ Krise
Israel und Hamas im Krieg: Nun Eskalations-Signale auch aus Iran - UN warnt vor „unkontrollierbarer“ Krise
Pro-Palästina-Demos eskalieren: Video zeigt Böller-Attacke auf TV-Team - Ex-BND-Chef will „Ausweisungen“
Pro-Palästina-Demos eskalieren: Video zeigt Böller-Attacke auf TV-Team - Ex-BND-Chef will „Ausweisungen“
Pro-Palästina-Demos eskalieren: Video zeigt Böller-Attacke auf TV-Team - Ex-BND-Chef will „Ausweisungen“
FDP kontert Baerbock-Vorstoß direkt: „Verbotsfetisch“ der Grünen - Wirbel um Drogen-Beschluss
FDP kontert Baerbock-Vorstoß direkt: „Verbotsfetisch“ der Grünen - Wirbel um Drogen-Beschluss
FDP kontert Baerbock-Vorstoß direkt: „Verbotsfetisch“ der Grünen - Wirbel um Drogen-Beschluss

Kommentare