Gipfel-Beginn verschoben

EU feilscht um Spitzenposten

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Ratspräsident und Gipfelorganisator Herman Van Rompuy (re.) und der künftige Präsident  der EU-Kommission,  Jean-Claude Juncker.

Brüssel  - Bei dem EU-Gipfel in Brüssel zeichnen sich schwierige Verhandlungen über die Besetzung mehrerer europäischer Spitzenposten ab.

Der mit Sondierungsgesprächen beauftragte EU-Ratspräsident und Gipfelorganisator Herman Van Rompuy verschob den für 18 Uhr geplanten Beginn des Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs um zwei Stunden auf 20 Uhr. "Wir brauchen noch mehr Zeit für Konsultationen", sagte ein EU-Vertreter.

Nach der Wahl des Luxemburgers Jean-Claude Juncker zum künftigen Präsidenten der EU-Kommission müssen die EU-Staaten sich nun auf Nachfolger für die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und Van Rompuy selbst einigen. Diskutiert wird auch darüber, den Niederländer Jeroen Dijsselbloem als Chef der Eurogruppe abzulösen. Auf der Tagesordnung stehen zudem der Konflikt mit Russland um die Ukraine und die Krise im Nahen Osten. EU-Diplomaten zufolge könnten die Staats- und Regierungschefs neue Sanktionen gegen Russland beschließen.

AFP

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