News-Ticker

Russland verliert im Ukraine-Krieg 340 weitere Soldaten

Im Ukraine-Krieg verzeichnet Russland herbe Verluste. Die Ukraine konnte weitere Panzer der Angreifer unschädlich machen. Der News-Ticker.

  • Explosionen: Auf einem Luftwaffenstützpunkt kommt es zu Detonationen. Drei Menschen sterben.
  • Gegenoffensive: Die Ukraine meldet den Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs vom Typ SU-25.
  • Hinweis der Redaktion: Lesen Sie aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Konflikt in unseren News-Ticker. Die hier verarbeiteten Informationen zum Ukraine-Krieg stammen teils von den Kriegsparteien aus Russland und der Ukraine. Sie lassen sich deshalb in Teilen nicht unabhängig überprüfen.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Über die neuesten Entwicklungen zu den russischen Verlusten im Ukraine-Krieg halten wir Sie in unserem aktuellen News-Ticker auf dem Laufenden.

+++ 12.30 Uhr: Bei den Kämpfen am 8. Dezember hat Russland nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine auch zwei Kampfpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und zwei Artilleriesysteme verloren. Zwei weitere Drohnen, die für Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur und Wohngebiete eingesetzt wurden, wurden abgeschossen.

Es handelt sich hier um Angaben aus ukrainischen Quellen, die nicht unabhängig überprüft werden können. Die von Russland selbst veröffentlichten Statistiken weisen eine weitaus geringere Zahl von Verlusten aus.

Stehen unter Druck: russische Soldaten an der Front in der Ukraine, hier unweit von Charkiw. (Symbolfoto)

Russland verliert im Ukraine-Krieg 340 weitere Soldaten

+++ 9.20 Uhr: Die ukrainischen Kampfkräfte haben aktuelle Zahlen zu den Kampfverlusten von Russland abgegeben. Demnach seien am Mittwoch (7. Dezember) weitere 340 Soldaten umgekommen. Insgesamt sollen damit 93.080 russische Soldaten ihr Leben im Ukraine-Krieg gelassen haben. Die entsprechende Erklärung wurde vom Generalstab der Streitkräfte der Ukraine veröffentlicht und lässt sich nicht unabhängig überprüfen.

  • Soldaten: 93.080 (+340 zum Vortag)
  • Flugzeuge: 281 (+0)
  • Hubschrauber: 264 (+0)
  • Panzer: 2937 (+2)
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 5911 (+4)
  • Artilleriesysteme: 1925 (+2)
  • Luftabwehrsysteme: 211 (+0)
  • Mehrfachraketenwerfer: 395 (+0)
  • Autos und andere Fahrzeuge: 4528 (+2)
  • Schiffe: 16 (+0)
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 1603 (+2)

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt. © BULENT KILIC/afp
Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp
Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz in der Bundeswehr.
Am 21. Juni treffen die ersten schweren Waffen aus Deutschland in der Ukraine ein. Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Sie sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Kilometern Entfernung treffen.  © Sven Eckelkamp/Imago
bombardiert die russische Luftwaffe ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk
Am 27. Juni bombardiert Russland ein Einkaufszentrum im 100 Kilometer von der Frontlinie entfernten Krementschuk. Zum Zeitpunkt des Angriffs befinden sich laut ukrainischen Angaben etwa 1000 Menschen in dem Gebäude, mindestens achtzehn Menschen werden getötet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnet die Attacke als „absoluten Horror“.  © STR/afp
Dieses Satellitenbild von Maxar Technologies zeigt einen Überblick über die Schlangeninsel im Schwarzen Meer.
Nach wiederholten ukrainischen Angriffen zieht sich das russische Militär Ende Juni von der Schlangeninsel südlich von Odessa zurück. Russland spricht von einem „Zeichen des guten Willens“. Die Die Ukraine feiert die Rückeroberung dagegen als Sieg. „KABOOM! Keine russischen Truppen mehr auf der Schlangeninsel“, schreibt der Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, auf Twitter. „Unsere Streitkräfte haben großartige Arbeit geleistet.“ © dpa
In der Nacht auf den 29. Juli brannte nach einer Explosion ein Gefängnis in Oleniwka, in der von pro-russischen Separatisten besetzten Donezk-Region, aus.
In der Nacht auf den 29. Juli kommen bei einem Angriff auf ein Gefängnis in Oleniwka in der Donezk-Region Dutzende ukrainische Kriegsgefangene ums Leben. Der ukrainische Generalstab beschuldigt Russland, damit Folter von Gefangenen und Hinrichtungen verschleiern zu wollen. Prorussische Separatisten hingegen bezichtigten die Ukraine, für den Angriff verantwortlich zu sein © afp
Auf dem Gelände des Militärflugplatzes Saki nahe Nowofjodorowka kommt es zu heftigen Explosionen.
Am 9. August erschüttern mehrere Explosionen eine russische Luftwaffenbasis auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim. Mehrere Flugzeuge werden zerstört. Eine Woche später detoniert auf der Krim ein russisches Munitionslager. Rusland spricht von einem „Sabotageakt“. © dpa
Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.
Das Atomkraftwerk Saporischschja ist schwer umkämpft. Das Artilleriefeuer lässt international die Angst vor einer Atomkatastrophe steigen. Am 25. August wird das AKW erstmals in seiner Geschichte vom Stromnetz getrennt. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig den Beschuss des Kraftwerksgeländes und der Umgebung vor. © Planet Labs Pbc/dpa
Rauch steigt über einem Feuer in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der Stadt Mykolajiw nach einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine auf.
Am 29. August gelingt den ukrainischen Truppen an mehreren Stellen in der Oblast Cherson ein Vorstoß über feindliche Frontlinien. Das russische Verteidigungsministerium bestätigt eine ukrainische Offensive bei den von Russland besetzten Gebieten in der Oblast Cherson und der Oblast Mykolajiw. © Kherson Region Emergency Service/Imago
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sind in der Region Charkiw unterwegs.
Im September erobert die Ukraine im Zuge ihrer Gegenoffensive in der Oblast Charkiw die strategisch bedeutsamen Städte Kupjansk und Isjum von Russland zurück und durchbricht die Frontlinie an mehreren Stellen.  © Imago
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.  © YASUYOSHI CHIBA/afp
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt.
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt. © GENYA SAVILOV/afp
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.  © afp

Bewaffnete russische Rekruten desertiert

+++ 8.20 Uhr: Nicht nur militärische Verluste machen Russland im Ukraine-Krieg zu schaffen. Immer wieder wird auch von Deserteuren in den Reihen der moskautreuen Truppen berichtet. In der Region Donezk sollen zuletzt 20 bewaffnete Rekruten desertiert sein, wie der Generalstab der Ukraine mitteilte.

 „Ungefähr 20 bewaffnete Personen, die zuvor Strafen verbüßt ​​hatten, sind während der Verlegung einer Einheit der Besatzungstruppen in Kampfstellungen in der vorübergehend besetzten Stadt Yasynuvata (Gebiet Donezk) geflohen“, schreibt der Stab in seiner Mitteilung. Drei der geflohenen Soldaten sollen bei der Aktion getötet worden sein. Die Angaben konnte nicht unabhägig überprüft werden.

Russland verliert im Ukraine-Krieg weitere Drohnen und Raketensysteme

Update vom Donnerstag, 8. Dezember, 06.50 Uhr: Im Osten der Ukraine konnten die Streitkräfte des Landes insgesamt 15 Angriffe aus Russland abwehren. Das schreibt das Verteidigungsministerium in seiner Zusammenfassung von Donnerstagmorgen (8. Dezember).

Am gestrigen Mittwoch (7. Dezember) schossen die ukrainischen Kämpfer eine Shahed-136 Kampfdrohne und eine Orlan-Aufklärungsdrohne ab. Die Luftwaffe flog außerdem zwei Angriffe auf russische Flugabwehrraketensysteme. Zudem wurden sechs Kontrollpunkte, fünf Armeestützpunkte und zwei Munitionsdepots von Artillerieeinheiten angegriffen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Über die Höhe der Verluste ist bisher noch nicht bekannt. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden.

+++ 22.10 Uhr: Russland hat außerdem im Ukraine-Krieg 14 unbemannte Kampfdrohnen verloren. Das gab das ukrainische Verteidigungsministerium ebenfalls bekannt

Russland verliert Panzer und Artillerie im Ukraine-Krieg

+++ 21.08 Uhr: Russland verliert im Ukraine-Krieg weitere Panzer und Artillerie. Sechs Panzer und acht Artilleriesysteme konnte Kiew laut Informationen des Verteidigungsministeriums zerstören.

Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Partner wenden sich ab

+++ 18.35 Uhr: Als Folge des Ukraine-Kriegs sollen die Mitgliedsstaaten der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation (SMWK) Russlands Ausschluss aus der 1992 gegründeten Wirtschaftsorganisation verkündet haben. Das meldete die Nachrichtenagentur Ukrinform am Mittwoch (7. Dezember) und berief sich auf eine Aussage des ukrainischen Politikers Olexandr Marikowskyj, der Teil der SMWK-Delegation des Landes sei. Neben Russland und der Ukraine gehörten dem Wirtschaftsnetzwerk der Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres unter anderem bislang die Türkei, Griechenland, Armenien und Rumänien an.

Auch das Nachrichtenportal Kyiv Independent berichtete bereits Anfang der Woche, dass sich viele internationale Partner zumindest teilweise von Russland abwendeten. Ein wichtiges Beispiel hierfür sei etwa China. Denn das Land reagiere trotz einer bislang engen Partnerschaft mit Russland vor dem Hintergrund des Krieges viel neutraler, als Fachleute erwartet hätten. Und selbst auf Iran sei von russischer Seite auf offensichtlich nicht umfassend Verlass, berichtete zusätzlich der britische Guardian. Laut einer Aussage des ukrainischen Präsidentenberaters Mykhailo Podolyak scheint der Golfstaat Russland bislang nicht mit der geforderten Menge an Raketen und Drohnen zu beliefern, was dazu führen könnte, dass Russland früher oder später die Munition ausgeht.

Ukraine-Krieg: Panzersperren und Schützengräben an der russisch-ukrainischen Grenze

+++ 15.40 Uhr: In der russischen Region Kursk an der Grenze zur Ukraine werden laut den Angaben eines Lokalpolitikers Panzerbarrieren aufgebaut und Schützengräben ausgehoben. Das berichtet das Nachrichtenportal Ukrainska Pravda. Die Entwicklung legt nahe, dass das russische Militär nach den Drohnenangriffen auf russische Militärbasen womöglich weitere ukrainische Gegenschläge erwartet oder zumindest eine potenzielle Bedrohung des russischen Territoriums durch die Ukraine suggerieren will.

+++ 13.43 Uhr: Im von Russland kontrollierten Teil der Ukraine sollen bei einem Unfall mit einem Militärlaster mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen sein. Vier weitere sollen bei dem Vorfall bei Donezk verletzt worden sein, wie die von Russland eingesetzten Behörden am Mittwoch mitteilten. Der Lkw sei demnach zwischen den Städten Schachtarsk und Tschystjakowe mit einem Kleinbus zusammengestoßen sein. Unter den Toten sind auch russische Soldaten.

Ukraine-Krieg: Massive Desertionen in der russischen Armee

Update vom Mittwoch, 7. Dezember, 6.58 Uhr: Der Geheimdienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums hat den Mitschnitt eines Telefonats veröffentlicht, auf dem ein Soldat aus Russland von massiven Desertionen berichten soll. Wie das ukrainische Nachrichtenportal Pravda Ukrainska berichtet, sage der Soldat seiner Mutter in dem Gespräch, „Jeden Tag gehen Leute weg.“ Außerdem gebe es keine Vorräte und kein Essen. „Hätten wir unsere Pässe nicht nach Hause geschickt, wären wir schon längst abgehauen.“

Verluste Russlands im Ukraine-Krieg: 21 desertierte Soldaten werden getötet

+++ 20.50 Uhr: 21 russische Soldaten, darunter mobilisierte Sträflinge, konnten mitsamt ihren Waffen aus dem besetzten Gebiet Donezk entkommen. Das teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am heutigen Dienstag auf Facebook mit. Ihre Flucht sei am 30. November beobachtet worden.

„13 der 21 Deserteure waren mobilisierte Häftlinge. Das russische Armeekommando hat ihre Verhaftung und Beseitigung angeordnet“, so der Generalstab weiter. Er fügte hinzu, dass laut dem Stand vom 5. Dezember alle Deserteure von ihren eigenen Truppen getötet worden seien. 

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Bereits mehr als 92.000 russische Gefallene

+++ 10.45 Uhr: Nach dem Angriff auf einen Flugplatz mit Drohnen berichtet das Internetportal Baza über eine Drohnenattacke auf das Kombinat „Slawa“ im Gebiet Brjansk, etwa 80 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Die Tätigkeit des Kombinats haben die russischen Behörden zum Staatsgeheimnis erklärt, weil es Verbindungen zur nationalen Sicherheit habe. Ziel waren Berichten zufolge offenbar ebenfalls Treibstoffreservoirs. Angeblich waren sie aber leer, weshalb die Attacke keinen größeren Brand ausgelöst habe.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Mutmaßlicher Drohnenangriff der Ukraine

Update vom Dienstag, 6. Dezember, 06.50 Uhr: Bei mutmaßlichen Drohnenangriffen auf zwei russische Flugplätze am Montag (5. Dezember) sind offenbar vier Soldaten verletzt worden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Auf dem Flugplatz Dyagilevo in der Nähe der russischen Stadt Rjasan und dem Militärflugplatz Engels-1 in der Oblast Saratow stationiert Russland strategische Bomber mit Raketen, die für Angriffe auf die Ukraine einsetzt werden. Wie das Nachrichtenportal Kyiv Independent berichtet, habe die ukrainische Luftwaffe zwei Fotos von den Folgen des Angriffs auf den Flugplatz Dyagilevo veröffentlicht. Die Bilder sollen unter anderem einen beschädigten Bomber zeigen.

Die Ukraine hat ihre Verantwortung für die Vorfälle jedoch bislang weder bestätigt noch dementiert, heißt es im Bericht des Kyiv Independent weiter. Falls die Angriffe von der Ukraine durchgeführt wurden, handelt es sich um die bisher weitesten Vorstöße des Landes auf russisches Territorium - 600-700 Kilometer von den ukrainisch kontrollierten Gebieten entfernt.

Erstmeldung von Sonntag, 4. Dezember, 9.13 Uhr: Kiew/Moskau Kiew – Nach wie vor kann das russische Militär im Ukraine-Krieg keine größeren Gebietsgewinne vermelden. Im Gegenteil: Der Verlust der strategisch wichtigen Hafenstadt Cherson wiegt schwer. Tag für Tag sterben immer mehr Soldaten im Dienste Russlands.

Den zuletzt veröffentlichten Zahlen des ukrainischen Verteidigungsministeriums zufolge habe die russische Armee seit Kriegsbeginn bereits über 90.000 Soldaten verloren. Demnach soll Russland täglich Verluste hunderter Einheiten sowie vieler Kriegsgeräte wie Panzern zu beklagen haben.

Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Putin ist „überrascht“

Auch über den Mangel an Munition aufseiten Russlands gibt es immer wieder Berichte. Erst am Sonntag (4. Dezember) meldete das Portal NBC News derartiges unter Berufung auf die Direktorin der US-Geheimdienste, Avril Haines. Die Regierungsbeamtin sagte demnach, dass die Truppen unter Putin ihre Munition schneller verbrauchen, als sie diese ersetzen können. Für Russland entwickle sich dies zu einer „Herausforderung“, so Haines.

Die Geheimdienstdirektorin sprach weiter davon, dass Wladimir Putin „überrascht“ von der enttäuschenden Leistung seines Militärs nach dem Einmarsch in die Ukraine im Februar sei. „Ich glaube, dass er immer besser über die Herausforderungen informiert ist, mit denen das Militär in Russland konfrontiert ist. Aber es wirkt für uns noch nicht so, als ob er in diesem Stadium ein vollständiges Bild davon hat, wie groß die Herausforderungen sind“, sagte Haines. (Red mit Agenturen)

Rubriklistenbild: © IMAGO / SNA

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