„Akt der Aggression“

Russland droht den USA nach Abschuss von syrischem Kampfjet

Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow.
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Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow.

Nach dem Abschuss eines syrischen Kampfjets durch ein US-Flugzeug geht Russland verstärkt auf Konfrontation. Vizeaußenminister Rjabkow sprach von einem „Akt der Aggression“.

Moskau - Der Kommunikationskanal zwischen russischem und amerikanischem Militär zur Vermeidung von Zwischenfällen über Syrien werde gekappt, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag mit. Stattdessen werde das russische Militär Flugzeuge und Drohnen der US-geführten Koalition als potenzielle Ziele ins Visier nehmen, wenn sie westlich des Flusses Euphrat fliegen. Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow verurteilte den Abschuss als „Akt der Aggression“.

Suchoi Su-22 bei Gefechten getroffen

Der syrische Jagdbomber vom Typ Suchoi Su-22 war am Sonntag bei Gefechten um Al-Rakka in Nordsyrien - Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) - getroffen worden. Das Flugzeug habe zuvor Bomben in der Nähe von Einheiten der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) abgeworfen, teilte das US-Militär mit. Zum Abschalten des Kommunikationskanals mit den Russen wollte sich ein Sprecher der US-geführten Koalition zunächst nicht äußern.

Die SDF sind mit der internationalen Koalition verbündet, die in Syrien und dem Irak gegen die Terrormiliz Islamischen Staat kämpft. Nach syrischen Angaben hatte die Su-22 nur IS-Stellungen angegriffen. Moskau unterstützt in Syrien die Führung von Präsident Baschar al-Assad.

dpa

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