Auf Südamerika-Reise

Putin schließt Atom-Vertrag mit Argentinien

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Russlands Präsident Putin und seine argentinische Amtskollegen Fernández de Kirchner beim Schulterschluss.

Buenos Aires - Russlands Präsident Wladimir Putin ist in Lateinamerika auf der Suche nach Bündnispartnern. Mit Argentinien schloss er einen Vertrag. Inhalt: Atomenergie und Medienpolitik.

Russlands Staatschef Wladimir Putin hat in Argentinien seine Lateinamerikareise fortgesetzt. Der Kremlchef ist am Samstag in Buenos Aires mit seiner Kollegin Cristina Fernández der Kirchner zusammengekommen. „Argentinien ist einer der bedeutendsten Partner Russlands in Lateinamerika“, sagte Putin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz nach dem fast zweistündigen Treffen.

Putin und Kirchner unterzeichneten Verträge über eine engeren Zusammenarbeit in der Atomenergie und in der Medienpolitik sowie ein Auslieferungsabkommen. Für den Abend (Ortszeit) hat Kirchner den russischen Staatschef zu einem gemeinsamen Abendessen mit den Präsidenten von Bolivien, Evo Morales, Uruguay, José Mujica, und Venezuela, Nicolás Maduro, eingeladen.

Putin wird am Sonntag zum Finale der Fußball-WM zwischen Deutschland und Argentinien in Rio de Janeiro erwartet. Russland ist 2018 Gastgeber der nächsten WM. Zum Abschluss seiner Reise nimmt Putin am Treffen der Brics-Gruppe am 15. und 16. Juli in Fortaleza und Brasília teil.

dpa

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