Polizeigewerkschaft warnt vor "No-Go-Areas" im Ruhrgebiet

+
Nach Ansicht der Polizei darf das Problem von "No-Go-Areas" nicht länger verdrängt werden. Foto: Friso Gentsch / Archiv

Düsseldorf (dpa) - Nach Angriffen auf Polizisten aus größeren Menschenmengen heraus hat die Gewerkschaft der Polizei mehr Beamte für Problemviertel im Ruhrgebiet gefordert.

Das Problem von "No-Go-Areas" - Straßenzügen, in denen sich auch die Polizei nur unter Gefahr bewegen könne - dürfe nicht länger verdrängt werden.

Zuletzt hätten am Montag in Duisburg-Marxloh Angehörige einer Großfamilie zwei Polizisten angegriffen und verletzt, sagte ein Gewerkschaftssprecher in Düsseldorf. Die Polizeiwachen dürften in diesen Stadtteilen nicht regelmäßig im Jahresverlauf ausgedünnt werden.

Kommentare

Meistgelesen

USA verbieten Behörden Nutzung von Kaspersky-Software
USA verbieten Behörden Nutzung von Kaspersky-Software
USA schicken Langstreckenbomber zu Übungen nach Südkorea
USA schicken Langstreckenbomber zu Übungen nach Südkorea
AfD behauptet: Der Islam ist keine Religion
AfD behauptet: Der Islam ist keine Religion
Bericht: Zypern verdient Milliarden mit EU-Pässen für Reiche
Bericht: Zypern verdient Milliarden mit EU-Pässen für Reiche
TV-Debatte: Syrischer Flüchtling macht Merkel eine Liebeserklärung
TV-Debatte: Syrischer Flüchtling macht Merkel eine Liebeserklärung