Nach US-Luftangriff

Pentagon: IS-Chef in Libyen getötet

Der Chef der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Libyen, Abu Nabil, ist nach Angaben des Pentagon bei einem US-Luftangriff getötet worden.

Der Angriff sei in der Nacht zum Samstag geflogen worden, teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Peter Cook, in Washington mit. Er hob hervor, dass der Angriff vor den Anschlägen in Paris mit 128 Toten angeordnet worden sei, zu denen sich der IS bekannte. Laut Cook stellt der Tod Nabils eine deutliche Schwächung der Miliz dar. Der Angriff zeige zudem, dass die USA den IS "überall" verfolgten.

In Libyen herrschen seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 Chaos und Gewalt. Rivalisierende Milizen kontrollieren die Städte, zwei Parlamente und Regierungen machen sich gegenseitig die Macht streitig. Der IS, der hauptsächlich in Syrien und dem Irak kämpft, weitete im vergangenen Jahr seinen Einflussbereich auch in Libyen aus.

afp

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