Ottawa

Tourist fotografiert Soldaten kurz vor Anschlag

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Dieses Foto von den Wachsoldaten am Kriegs-Denkmal in Ottawa machte ein junger Tourist kurz vor dem Attentat am Mittwoch. Der Mann mit dem Usernamen "Evanem" postete das Bild bei Twitter. Der Wachsoldat, der links auf dem Foto zu sehen ist, ist bei dem Anschlag ums Leben gekommen.

Ottawa - Sekunden bevor in der kanadischen Hauptstadt Ottawa die tödlichen Schüsse fielen, hat ein Tourist am Mittwoch am Weltkriegs-Denkmal die Wachsoldaten fotografiert, von denen einer bei dem Attentat starb.

Auf dem Foto, das der junge Mann mit dem Usernamen "Evanem" beim Kurznachrichtendienst Twitter gepostet hat, sieht die Szene noch vollkommen friedlich aus. Was "Evanem" nicht wissen konnte, als er auf den Auslöser seiner Kamera drückte: Nur Sekunden nach seinem Schnappschuss wurde auf die Soldaten der Ehrenwache von einem Angreifer scharf geschossen - mit katastrophalen Folgen.

Wie berichtet, kam es am Mittwoch zu der Terror-Attacke  auf die Wachsoldaten und auf das Parlament in Ottawa.

"Ok so we were on a tour at that war monument in Ottawa a few minutes ago, a few seconds later there was a Shooting.." ("Wir waren also vor ein paar Minuten unterwegs am Kriegs-Denkmal in Ottawa, ein paar Sekunden später war dort eine Schießerei") twitterte "Evanem".

Angriff mit Gewehr auf Parlament in Kanada

Das Regierungsviertel in der kanadischen Hauptstadt gilt als beschaulich - bis Schüsse an mehrere Orten die Idylle zerreißen. Dutzende schwer bewaffnete Polizisten suchen nach mutmaßlichen Attentätern. © dpa
Erst werden Soldaten angegriffen, dann das Parlament. Kanada wird erneut von Gewalt erschüttert. Die Hintergründe sind zunächst rätselhaft, doch mancher denkt an Islamisten. © AFP
Erst werden Soldaten angegriffen, dann das Parlament. Kanada wird erneut von Gewalt erschüttert. Die Hintergründe sind zunächst rätselhaft, doch mancher denkt an Islamisten. © AFP
Erst werden Soldaten angegriffen, dann das Parlament. Kanada wird erneut von Gewalt erschüttert. Die Hintergründe sind zunächst rätselhaft, doch mancher denkt an Islamisten. © AFP
Erst werden Soldaten angegriffen, dann das Parlament. Kanada wird erneut von Gewalt erschüttert. Die Hintergründe sind zunächst rätselhaft, doch mancher denkt an Islamisten. © dpa
Erst werden Soldaten angegriffen, dann das Parlament. Kanada wird erneut von Gewalt erschüttert. Die Hintergründe sind zunächst rätselhaft, doch mancher denkt an Islamisten. © AFP
Erst werden Soldaten angegriffen, dann das Parlament. Kanada wird erneut von Gewalt erschüttert. Die Hintergründe sind zunächst rätselhaft, doch mancher denkt an Islamisten. © AFP
Erst werden Soldaten angegriffen, dann das Parlament. Kanada wird erneut von Gewalt erschüttert. Die Hintergründe sind zunächst rätselhaft, doch mancher denkt an Islamisten. © AFP
Erst werden Soldaten angegriffen, dann das Parlament. Kanada wird erneut von Gewalt erschüttert. Die Hintergründe sind zunächst rätselhaft, doch mancher denkt an Islamisten. © AFP
Erst werden Soldaten angegriffen, dann das Parlament. Kanada wird erneut von Gewalt erschüttert. Die Hintergründe sind zunächst rätselhaft, doch mancher denkt an Islamisten. © dpa
Das Regierungsviertel in der kanadischen Hauptstadt gilt als beschaulich - bis Schüsse an mehrere Orten die Idylle zerreißen. Dutzende schwer bewaffnete Polizisten suchen nach mutmaßlichen Attentätern. © dpa

Ein bewaffneter Mann  hatte am Mittwoch in der Nähe des Parlaments zunächst einen jungen Wachsoldaten schwer verletzt, der später starb. Dann stürmte er das Parlamentsgebäude, wo es zu einem Schusswechsel kam. Der kanadische Premierminister Stephen Harper, der sich zu dem Zeitpunkt in dem Gebäude aufhielt, wurde in Sicherheit gebracht. Der Angreifer wurde schließlich vom Sicherheitschef des Parlaments, Kevin V., erschossen.

Premierminister Stephen Harper reagierte auf die Attacke am Donnerstag mit der Ankündigung, der kanadische Staat werde mit großer Entschlossenheit den Kampf gegen Terrororganisationen verstärken.    

js 

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