UN-Resolutionen verletzt

Nordkoreas Raketentest: USA fordern harte Sanktionen

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Ein vom nordkoreanischen Fernsehen veröffentlichtes Bild zeigt den Start der Rakete.

Seoul/New York - Der erneute Start einer Weltraumrakete in Nordkorea löst international eine Welle der Empörung aus. Die Vereinten Nationen sehen mehrere UN-Resolutionen verletzt:

Nach Nordkoreas umstrittenem neuen Raketenstart wollen die USA im UN-Sicherheitsrat die bisher härtesten Sanktionen gegen das Regime in Pjöngjang durchsetzen.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen in New York, Samantha Power, rief insbesondere China auf, sich "harten beispiellosen Maßnahmen" anzuschließen. Die Maßnahmen sollten auf diese Weise rasch ergriffen werden und die Erwartungen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un übersteigen. 

Nordkorea hatte am Sonntag nach eigenen Angaben einen Satellitenstart zur Weltraumerforschung unternommen. Die Weltgemeinschaft sieht dahinter allerdings den verdeckten Test einer militärischen Langstreckenrakete. 

"Wir hoffen, dass China wie alle Ratsmitglieder die ernste Bedrohung des regionalen Friedens und der Sicherheit sehen wird", sagte Power kurz nach der Verurteilung des Raketenstarts durch das höchste UN-Gremium. Nach dem jüngsten nordkoreanischen Atomtest im Januar und dem neuen Raketenstart könne es nicht mehr so weitergehen wie bisher. 

Der Ratsvorsitzende Rafael Ramirez aus Venezuela hatte nach einer Dringlichkeitssitzung des UN-Gremiums angekündigt, dass eine weitere Resolution gegen Nordkorea vorbereitet werde. 

dpa

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