Trotz Waffenruhe

Donezk: Zerstörungen nach nächtlichen Kämpfen

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Trotz der vereinbarten Waffenruhe wird rund um Donezk weiter gekämpft.

Donzek - Die ostukrainische Großstadt Donezk wird ungeachtet einer offiziell seit fast drei Wochen geltenden Waffenruhe vor allem nachts weiter von Kampfhandlungen erschüttert.

In der Nacht zum Mittwoch seien ein Wohnhaus und ein Umspannwerk teilweise zerstört worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Über Tote oder Verletzte gab es keine Angaben. In den von prorussischen Separatisten kontrollierten Regionen Lugansk und Donezk gibt es immer wieder Berichte über Gefechte und Explosionen.

Die von Regierungstruppen und Aufständischen vereinbarte Waffenruhe gilt seit dem 5. September. Geplant ist zudem eine entmilitarisierte Zone in einer Breite von 30 Kilometern. Diese soll ein Aufflammen der Kämpfe verhindern. Bei dem im April ausgebrochenen Konflikt starben bisher nach UN-Angaben mehr als 3500 Menschen.

Angesichts der insgesamt ruhigeren Lage kehren nach russischen Angaben immer mehr vor den Kämpfen geflohene Ukrainer in ihre Heimat zurück. Der Leiter der Präsidialverwaltung, Sergej Iwanow, sprach bei einem Treffen mit ukrainischen Flüchtlingen von einer „heiligen Pflicht“ Russlands, denjenigen zu helfen, die bleiben wollten. Vor allem strukturschwache Regionen des größten Landes der Erde hoffen auf einen Verbleib der Arbeitskräfte.

dpa

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