USA kritisieren russische Raketen-Pläne als "Säbelrasseln"

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Nato-Generalsekretär Stoltenberg besucht EU-Kommissionschef Juncker. Foto: Olivier Hoslet

Der Ukraine-Konflikt beschädigt die Ost-West-Beziehungen immer mehr. Moskau sieht sich vom Westen bedroht und setzt auf mehr Atomraketen. Und ein Ende der EU-Sanktionen ist auch nicht in Sicht.

Washington (dpa) - Die USA haben die russischen Pläne zur Stationierung neuer Interkontinentalraketen als "Eskalation des "Säbelrasselns" kritisiert. "Das ist unnötig und nicht konstruktiv", sagte Regierungssprecher Josh Earnest im Weißen Haus.

Es trage auch nicht zur Befriedung regionaler Konflikte bei, fügte er offensichtlich mit Blick auf die Ukraine hinzu. Ausdrücklich verwies der Sprecher auf den Artikel 5 des Nato-Vertrags, der den Bündnisfall beschreibt. Dieser gebietet, dass alle Staaten der Allianz einem angegriffenen Mitglied zur Hilfe kommen müssen. Das ist vor allem für die baltischen Staaten und Polen wichtig, die sich von Russland bedroht fühlen.

Kremlchef Wladimir Putin hatte zuvor angekündigt, angesichts wachsender Spannungen mit dem Westen Russlands Streitkräfte noch dieses Jahr mit mindestens 40 neuen Interkontinentalraketen auszurüsten.

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