News-Ticker zur militärischen Lage

Viele Tote nach massiven Raketenangriffen im Ukraine-Krieg

Das russische Militär hat am Donnerstag erneut massive Luftangriffe auf die Ukraine ausgeführt. Mindestens elf Menschen sind dabei gestorben. Der News-Ticker.

Update vom 26. Januar, 22.39 Uhr: Nach wie vor ist Bachmut eins der am stärksten umkämpften Gebiete im Ukraine-Krieg. Doch auch um die Region Donezk wird gekämpft. Laut Beamten der Ukraine werden die Feindseligkeiten in diesem Gebiet immer intensiver, berichtet CNN.

„Der Feind beschoss heute mehrmals die Gemeinde Vuhledar, wobei eine Person getötet und zwei verwundet wurden, und zwei Personen wurden in der Gemeinde Ocheretyne getötet“, wird Pavlo Kyrylenko, Leiter der Militärverwaltung der Region Donezk, vom US-Portal zitiert. „Mit anderen Worten, wir beobachten eine Eskalation entlang der gesamten Frontlinie von Süden und von Norden her.“

Krieg in der Ukraine: Selenskyj bitte Stoltenberg offiziell um Kampfjets

Update vom 26. Januar, 20.10 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat im Gespräch mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg jetzt offiziell eine Bitte für Lieferung von Kampfflugzeugen aus dem Westen im Ukraine-Krieg vorgetragen. Damit hat er bei Stoltenberg jenes thematisiert, was Mitglieder seiner Regierung zuvor bereits öffentlich zur Debatte ausgerufen hatten. Nach der Zusage für die Lieferung von Kampfpanzern westlicher Bauart durch die USA, Großbritannien, Deutschland und weitere Staaten brauche sein Land abgesehen von weitreichenden Raketen auch Kampfjets.

Wolodymyr Selenskyj (l), Präsident der Ukraine, spricht mit Jens Stoltenberg, NATO-Generalsekretär aus Norwegen

Ein Berater von Verteidigungsminister Oleksij Resnikow bezog sich dabei auf die Vorstellung, dass Kiew an westliche Jets der vierten Generation denkt. Unter diese Kategorie fallen auch F-16-Kampfflugzeuge aus amerikanischer Produktion oder deren Gegenstücke aus Europa.

Ukraine-Krieg: USA schließen die Lieferung von Kampfflugzeugen nicht kategorisch aus

Während ein Bundeswehr-Experte die Panzerlieferung Deutschlands mit Leopard-2 als „Eskalationsschritt mit Symbolkraft“ bewertet und Kanzler Scholz solche Lieferungen im Ukraine-Krieg bisher vehement ausgeschlossen hat, geben sich die USA in dieser Thematik deutlich zurückhaltender. Jedenfalls scheinen die Vereinigten Staaten eine Lieferung von Kampfflugzeugen, wie etwa F-16, nicht kategorisch auszuschließen.

Der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater von Präsident Joe Biden, Jon Finer, erklärte beim Fernsehsender MSNBC am Donnerstag, die Vereinigten Staaten würden die Idee der Lieferung von Kampfjets „sehr sorgfältig“ mit der Ukraine und den Alliierten besprechen. Derweil hatte sich der niederländische Außenminister Wopke Hoekstra bereits vergangene Woche, es gebe keine Tabus bei der militärischen Unterstützung; sein Land stehe etwaigen Anfragen zur Lieferung von Kampfflugzeugen für den Ukraine-Krieg aufgeschlossen gegenüber. Für die US-Regierung erklärte Finer weiter, man habe „keine bestimmten Waffensysteme von vornherein ausgeschlossen oder zugesagt“, sondern immer versucht, „unsere Unterstützung maßzuschneidern auf die Phase der Kämpfe, in der sich die Ukraine gerade befindet“.

Ukraine-Krieg: Viele Tote und Verletze bei russischen Raketenangriffen – besonders Kiew betroffen

Update vom 26. Januar, 18.28 Uhr: Mindestens elf Menschen wurden in der Ukraine durch russische Raketeneinschläge getötet, weitere elf Personen verletzt. Das teilten die ukrainischen Behörden am Donnerstag mit. Demnach wurden bei den massiven russischen Angriffen im Verlauf des Tages bislang 35 Gebäude beschädigt, zwei Brände seien ausgebrochen. Mehr als 100 Rettungskräfte waren bei den Bergungsarbeiten im Einsatz.

Zu den größten Schäden ist es in der Region Kiew gekommen. 88 Stromgeneratoren mussten angeschlossen werden, damit soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser genug Strom haben.

Krieg in der Ukraine: Erneute russische Angriffe auf Energieinfrastruktur – Russland setzt Hyperschallraketen ein

Update vom 26. Januar, 15.26 Uhr: Nach Angaben der ukrainischen Militärführung hat Russland am Donnerstag erneut massive Luftangriffe auf ukrainische Städte ausgeführt. Insgesamt wurden 55 Raketen abgefeuert. Davon seien 85 Prozent abgefangen worden, teilte der ukrainische Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj im Nachrichtendienst Telegram mit. Die russische Armee habe auch zwei Hyperschallraketen des Typs Kinschal (deutsch: Dolch) eingesetzt, die von der Flugabwehr nicht abgefangen werden können.

Energieminister Herman Haluschtschenko zufolge wurden mehrere Objekte der Energieinfrastruktur getroffen, weshalb der Strom ausfiel. Besonders schwer sei die Situation in den Gebieten Kiew, Winnyzja und Odessa.

Ein „MIG-31“-Kampfflugzeug der russischen Luftwaffe, das mit einer „Kinschal“-Rakete bestückt ist. (Archivofoto)

Update vom 26. Januar, 12.51 Uhr: Putins Militär attackiert weiter gezielt die Energieversorgung der Ukraine. Es wurden großflächige Stromausfälle gemeldet, in der Hafenstadt Odessa funktionierte zudem die Wasserversorgung nicht richtig. Infolge der jüngsten russischen Angriffe auf Kiew ist ein 55-jähriger Mann getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit.

Kampfpanzer Abrams aus den USA: Russischer Ex-Oberst kritisiert das Modell

Update vom 26. Januar, 11.55 Uhr: Kurz nachdem die USA angekündigt haben, 31 Abrams in die Ukraine zu liefern, nimmt ein russischer Experte die Kampfpanzer im Gespräch mit der staatlichen Nachrichtenagentur Tass auseinander: Sogar „alte Panzer sowjetischer Bauart“ könnten sie schlagen, glaubt der ehemalige Oberst Sergej Suvorow und zählt die aus seiner Sicht Schwachstellen des Fahrzeugs auf:

  • Vorfälle, bei denen sie „in Flammen“ aufgingen, etwa im Irakkrieg
  • Die Ursache: Ein schussanfälliges Triebwerk an der Rückseite
  • Schwierige Wartung
  • Nur bedingte Eignung für den Einsatz in staubigem Gebiet

Der US-amerikanische Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams habe somit „kaum eine Chance“ im Gefecht gegen einen russischen Panzer, so Suvorows Fazit. Er schränkte aber ein, dass die Schlagkraft des Abrams auch vom Können seines Fahrers abhänge. Hier eine Übersicht, was Abrams und Leopard können.

Ein US-Kampfpanzer M1 Abrams

Update vom 26. Januar, 10.29 Uhr: Das russische Militär hat am Morgen erneut ein ziviles Gebäude in Kiew getroffen, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko laut The New Voice of Ukraine mit. Der Vorfall ereignete sich demnach im Stadtteil Holosijiw.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz. © Philipp Schulze/dpa
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben. © JONATHAN NACKSTRAND/afp
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bradley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechenden Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren. © U.S. Army/dpa
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil. © Björn Trotzki/Imago
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität.
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität. © Spc. Nicko Bryant Jr./Imago
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde der Marder mitten im Kalten Krieg. Er dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren.
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde er mitten im Kalten Krieg. Der Marder dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren. © Philipp Schulze/dpa
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden.
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden. © Sergei Supinsky/afp
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern. Die Entwicklung des Boden-Luft-Lenkwaffensystems reicht in die späten 1960er-Jahre zurück, eingeführt wurde es in den frühen 1980er-Jahren, seitdem wurde es immer wieder modernisiert.
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern.  © Kevin Schrief/dpa
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen.
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen. © Jeon Heon-Kyun/dpa
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen.
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen. © Birol Bebek/afp
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herausspringen. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herauskatapultiert werden. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.  © Lcpl. Tyler Forti/Imago
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C.
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C. © Robin Van Lonkhuijsen/dpa
Die Ukraine kann im krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für insgesamt zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre.
Die Ukraine kann im Krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre. © Russell Freeman/Imago
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt und angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.  © Michael Mandt/afp
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe.
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe. © Björn Trotzki/Imago
Der PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.
Der polnische PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.  © Imago

Kämpfe um Cherson: Russland-Vertreter meldet Schlag gegen ukrainische Kämpfer

Update vom 26. Januar, 10.02 Uhr: Ukrainische Soldaten haben in der Region Cherson wohl einen Rückschlag erlitten. Im Morgengrauen scheiterte der Plan, nahe der Stadt Nowa Kachowka den Fluss Dnepr zu queren. „Der Feind versuchte, nachts heimlich auf unsere Flusseite zu kommen“, teilte der von Russland eingesetzte Verwaltungsvertreter Wladimir Rogow auf Telegram mit. „Wir schlugen die Eindringlinge zurück“, zitierte ihn die staatliche Nachrichtenagentur Tass. Unabhängig prüfen ließen sich die Angaben nicht.

Moskau hatte im September die vier ukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson für annektiert erklärt. Weite Teile der internationalen Gemeinschaft erkennen die Annexionen nicht an. 

Attacken mit russischen Drohnen: Ukraine meldet zahlreiche Angriffe in der Nacht

Update vom 26. Januar, 8.29 Uhr: Der regionale Militärverwaltungschef Vitali Kim schrieb in der Nacht auf Telegram, es gebe neue Wellen russischer Kampfdrohnen aus iranischer Produktion. „Die kleinen Ganoven konnten zum Geburtstag des besten Präsidenten (Selenskyj) einfach nicht anders“. Selenskyj hatte am Mittwoch (25. Januar) seinen 45. Geburtstag gefeiert.

Erneut gab es in der Nacht Luftalarm in weiten Teilen der Ukraine. In Saporischschja und Dnipropetrowsk waren nach Medienberichten Explosionen zu hören – möglicherweise durch den Einsatz der Flugabwehr.

Ukrainische Flugabwehr meldet Abwehr aller nächtlichen Angriffe

Update vom 26. Januar, 06.56 Uhr: Das ukrainische Flugabwehr hat etwa 15 russische Drohnen über in Kiew abgeschossen. Das teilte die Militärverwaltung der Stadt lauf dem Kyiv Independent mit. Unabhängig prüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Die Drohnen sollen aus iranischer Produktion gewesen sein.

Kampf um Bachmut und Wuhledar: „Feind intensiviert seinen Druck

Update vom 25. Januar, 22.10 Uhr: „Der Feind intensiviert seinen Druck in den Sektoren Bachmut und Wuhledar“, erklärte die ukrainische Vizeverteidigungsministerin Hanna Maljar am Mittwoch. Maljar gab demnach an, dass Russland eine große Anzahl von Soldaten sowie viel militärische Ausrüstung und Waffen in den Kampf schicke. Moskau verzeichne „beträchtliche Verluste“, gebe aber nicht auf.

Am Mittwoch hatte die Ukraine eingeräumt, sich aus dem heftig umkämpften Ort Soledar in der Region zurückgezogen zu haben. Er liegt nur etwa 15 Kilometer nordöstlich der Stadt Bachmut, welche die russische Armee und die Söldnertruppe Wagner seit Monaten einzunehmen versuchen. Es ist das erste Mal, dass auch die Stadt Wuhledar unter den Schauplätzen „intensiver“ Kämpfe genannt wird.

Ukraine-Krieg: Zwei Tote in Beryslav (Cherson)

Update vom 25. Januar, 21.04 Uhr: Durch russischen Beschuss sind am Mittwoch in Beryslav, 80 Kilometer entfernt von Cherson, zwei Menschen getötet und vier weitere verletzt worden. Laut Kyiv Independent sei ein Lebensmittelladen getroffen worden. Die Angaben waren nicht unabhängig überprüfbar.

Eine ZDF-Korrespondentin betont, dass die Menschen in der Region um Cherson positiv auf die Ankündigung deutscher Panzerlieferungen reagiert hätten. Gleichzeitig gebe es in den umkämpften Regionen auch die Sorge vor direkten Vergeltungsschlägen durch die russische Armee.

Ukraine-News: Wagner-Chef vergleicht Kampf um Soledar mit Kampf um Stalingrad

Update vom 25. Januar, 15.34 Uhr: Den Kampf um Soledar hat Jewgeni Prigoschin, Chef der Söldner-Gruppe „Wagner“, recht krude sogar mit der Schlacht um Stalingrad verglichen. Mehr als eine Woche nach der russischen Seite gesteht nun auch das ukrainische Militär die Niederlage um die Kleinstadt in der Ostukraine ein.

Um das Leben der Soldaten zu retten, hätten diese sich auf bereits vorbereitete Verteidigungslinien zurückgezogen, sagte Ostgruppen-Sprecher Serhij Tscherewatyj nun dem ukrainischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Durch den Rückzug sei ein Durchbruch des Gegners in den rückwärtigen Raum verhindert worden.

Es habe weder eine Einkreisung noch Gefangennahme der ukrainischen Einheiten gegeben. Laut Tscherewaty erlitten die russischen Truppen bei der Eroberung gewaltige Verluste, die vergleichbar mit den beiden Tschetschenienkriegen seien. Zu den eigenen Verlusten machte der Militärsprecher keine Angaben. Die Informationen lassen sich aktuell nicht unabhängig überprüfen.

Ein Söldner der Gruppe Wagner auf den Straßen Soledars. (Archivfoto)

Nach Korruptionsverdacht: Ukrainischer Generalstaatsanwalt entlässt fünf Gebietsleiter

Update vom 25. Januar, 13.46 Uhr: Die Entlassungswelle geht weiter: In der Ukraine hat Generalstaatsanwalt Andrij Kostin fünf Gebietsleitern der Staatsanwaltschaft gekündigt. Die Entlassungen seien „auf eigenen Wunsch“ erfolgt, teilte die Behörde nun mit. Seit Sonntag (22. Januar) waren nach Korruptionsskandalen bereits fünf Vizeminister, vier Gouverneure und der Vizechef des Präsidentenbüros entlassen worden. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat der Korruption in seinem Land den Kampf angesagt.

Kremlsprecher spottet über Lieferung von US-Panzern: „Werden alle brennen“

Update vom 25. Januar, 12.09 Uhr: Der Westen will mit seinen neuen Panzerlieferungen die Kampfkraft der Ukraine stärken. Dieser Plan sei zum Scheitern verurteilt, dröhnte nun Kremlsprecher Dmitri Peskow. „Das ist eine klare Überschätzung des Potenzials, das sie den ukrainischen Streitkräften zusätzlich geben“, kommentierte er Berichte über die Bereitschaft der USA, Panzer an die Ukraine zu liefern.

Der Plan sei militärisch nutzlos, aber politisch höchst gefährlich. „Diese Panzer werden brennen wie alle übrigen“, sagte Peskow Russische Experten halten den T-90 Panzer aus landeseigener Produktion für überlegen und erprobt in Kriegen. Es sei zudem klar, dass es in der Nato Probleme gebe, so viele Panzer bereitzustellen.

„Technologische Überlegenheit“ des T-14? Duma-Vorsitzender prahlt mit Panzer

Erstmeldung vom 25. Januar: München – Kreml-Chef Wladimir Putin und sein Umfeld sprechen immer wieder mit sehr viel Stolz über die russische Militärindustrie. Zuletzt prahlte Duma-Vorsitzender Wjacheslaw Wolodin mit einer angeblichen „technologischen Überlegenheit“ russischer Waffen. Dazu gehört etwa auch der russische Panzer T-14 Armata. Um den steht es aber offenbar aktuell nicht gut. Truppen wollen den Panzer wohl nicht nutzen.

Putins T-14 Panzer: Russische Truppen wollen die Panzer offenbar nur ungern einsetzen

Unter Berufung auf Geheimdienstinformationen berichtete das britische Verteidigungsministerium auf Twitter, Russland bereite zwar die erste operationelle Nutzung der T-14 Panzer in der Ukraine mit einer geringen Stückzahl vor. Allerdings hätten russische Soldaten in den vergangenen Monaten zurückhaltend auf den Panzer reagiert.

Die Panzer würden sich in einem „schlechten Zustand“ befinden, weshalb sich russische Truppen widerwillig mit Blick auf die Annahme der Lieferung gezeigt hätten. Es sei jedoch unklar, welche Mängel am Panzer genau zu der Reaktion der Soldaten geführt hätten.

Ukraine-News: Russisches Militär hat Probleme mit T-14 Panzern

Das Verteidigungsministerium verwies zudem auf frühere Berichte zum russischen Super-Panzer. Russische Beamte hätten in den vergangenen drei Jahren öffentlich auf Probleme mit dem Motor und dem Thermalbildsystem des T-14 hingewiesen. 2021 habe selbst der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu die für 2022 geplante Produktion lediglich als „experimentell-industrielle“ Herstellung beschrieben. Die Einschätzung aus London daher: Es ist unwahrscheinlich, dass die Panzer die Voraussetzungen für einen Einsatz in der Ukraine erfüllen.

Sollte es allerdings entgegen der Erwartung aus London doch zu einem Einsatz im Ukraine-Krieg kommen, so würden die T-14 Panzer auf dem Schlachtfeld höchstwahrscheinlich auf die deutschen Leopard-Panzer treffen. Nach monatelangen Diskussionen will Deutschland der Ukraine die Panzer liefern. Weitere Länder wollen die Ukraine ebenfalls mit Leopard-Panzern aus eigenen Beständen versorgen. (bb)

Rubriklistenbild: © Daniel Cole/dpa

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