Während Olympischen Jugendspielen

Laserpointer-Attacke auf Chinas Regierungschef  

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Chinas Regierungschef Li Keqiang

Nanjing - Bei den Olympischen Jugendspielen in China kam es zu einem Eklat. Regierungschef Li Keqiang wurde von einem Laserpointer im Gesicht geblendet.

Bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing kam es zu einer Laserpointer-Attacke auf Chinas Regierungschef Li Keqiang.

Eine Laserpointer-Attacke auf Chinas Regierungschef bei den Olympischen Jugendspielen hat Südkorea zu einer Stellungnahme veranlasst: Die südkoreanische Botschaft in Peking sah sich am Dienstag zu einer Reaktion gezwungen, nachdem Internetnutzer einen südkoreanischen Athleten für das Lichtspiel auf Li Keqiangs Gesicht verantwortlich gemacht hatten. Der Vorgang wird nach Angaben der Botschaft überprüft, in jedem Fall aber sei es "ein zutiefst bedauerliches Verhalten, mit einem Laserpointer auf den Führer eines anderen Landes zu strahlen".

Obwohl Chinas Regierung stets penibel darauf bedacht ist, jedwede Bloßstellung ihrer Führer in der Öffentlichkeit zu vermeiden, wurde die PR-Panne am vergangenen Donnerstag im Staatsfernsehen übertragen: Bei der Abschlusszeremonie der Jugendspiele nahm Li gerade seinen Platz ein und winkte den 60.000 Zuschauern im Olympiastadion von Nanjing zu, als plötzlich ein Laserpunkt über sein Gesicht flackerte.

Chinesische Internetnutzer meinten kurz darauf, den Schuldigen identifiziert zu haben: Einer der 15 bis 18 Jahre alten Sportler aus Südkorea müsse den Laserstrahl auf ihren Ministerpräsidenten gelenkt haben. Wie sie zu diesem Schluss kamen, blieb unklar.

AFP

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