Rückeroberung von Mossul

Kampf gegen IS: USA schicken 200 Soldaten in den Irak

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Ein französisches Kampfflugzeug auf dem Weg nach Mossul. Die USA, mehrere westliche Staaten und Saudi-Arabien kämpfen gegen den IS. 

Bagdad/Washington - Seit einigen Wochen läuft eine Großoffensive der irakischen Armee zur Rückeroberung der IS-Hochburg Mossul. Nun schicken die USA Unterstützung.

Zur Unterstützung der irakischen Regierung im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wollen die USA weitere 217 Soldaten in das Land schicken. Das kündigte Verteidigungsminister Ashton Carter am Montag während eines Besuchs in der irakischen Hauptstadt Bagdad an. Die Zahl der US-Soldaten im Irak steigt demnach auf 4087. Zu der Vereinbarung gehören auch Hubschrauber vom Typ Apache.

Die USA führen den Kampf gegen die Terrormiliz an der Spitze einer Koalition westlicher und arabischer Staaten an. Mit Luftangriffen im Irak und in Syrien unterstützt Washington vor allem die irakische Armee und die Kurden.

Die zusätzlichen 217 Soldaten sollten die irakischen Truppen beraten und unterstützen, sagte Pentagonsprecher Jeff Davis sagte. Auf diese Weise solle diesen bei der Rückeroberung der Stadt Mossul geholfen werden.

Die irakische Armee startete im März eine Offensive, um die Stadt vom IS zu befreien. Die Islamisten hatten Mossul im Juni 2014 unter ihre Kontrolle gebracht. Die frühere Millionenstadt gilt neben Al-Rakka in Syrien als inoffizielle Hauptstadt der Terrormiliz.

Zu Carters Ankündigung gehört auch die Zahlung von bis zu 415 Millionen US-Dollar an die kurdischen Peschmerga. „Diese Kämpfer zählen zu den leistungsfähigsten im Kampf gegen ISIL und sie werden bei der Rückeroberung von Mossul eine wichtige Rolle spielen“, sagte Davis. ISIL ist eine andere Bezeichnung für den IS.

Nach Angaben des Pentagons hatte die Regierung der kurdischen Autonomieregion im Norden des Landes um die finanzielle Unterstützung gebeten. In den vergangenen Wochen hatte es Berichte gegeben, wonach Peschmerga-Kämpfer keinen Lohn mehr für ihren Einsatz erhielten. Wann das Geld fließt, steht aber noch nicht fest, wie Davis erklärte.

dpa

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