Aufstockung schon länger geplant

Kabinett will Ausweitung von Bundeswehr-Einsätzen beschließen

Berlin - Für die Ausbildungsmission im Nordirak soll die Obergrenze der eingesetzten Soldaten angehoben werden; im Krisenland Mali soll die Bundeswehr Frankreich entlasten.

Das Kabinett befasst sich am Mittwoch ab 9.30 Uhr mit der Ausweitung der Bundeswehr-Einsätze in Nordirak und im westafrikanischen Mali. Die Aufstockung hatte die Bundesregierung bereits nach den Anschlägen in Paris Mitte November angekündigt. 

Für die Ausbildungsmission in Nordirak soll die Obergrenze der eingesetzten Soldaten um 50 auf 150 angehoben werden. Im Krisenland Mali soll der Einsatz sogar um 500 Soldaten ausgeweitet werden: Im Rahmen der UN-Mission Minusma will sich die Bundeswehr verstärkt an der Sicherung des Friedensprozesses und der Stabilisierung der Region beteiligen. Dies soll auch Frankreich entlasten. Den Einsätzen muss der Bundestag noch zustimmen.

afp

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