Jazenjuk glaubt nicht an rasche Lösung des Ukraine-Konflikts

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Ukrainische Truppen heben rund um den Hafen von Mariupol einen Schützengraben aus. Foto: Sergey Vaganov

Berlin (dpa) - Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk glaubt nicht, dass der Konflikt in der Ostukraine in nächster Zeit gelöst werden kann.

"Ich erwarte, dass die Chancen gering, sogar sehr gering sind, diesen Konflikt in einer kurzen Spanne zu lösen", sagte Jazenjuk in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung".

Er gehe davon aus, dass Russlands Präsident Wladimir Putin die Ostukraine als "Faustpfand" behalten wolle. "Er wird weiter gegen den Westen kämpfen - und die Ukraine ist sein Aufmarschgebiet." Jetzt gelte es vor allem, so Jazenjuk mit Blick auf die Vereinbarung von Minsk, "den Vormarsch" der prorussischen Separatisten aufzuhalten und die "Trennlinie" zu deren Gebiet zu sichern.

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