Nordkoreas Machthaber verletzt?

Hinkender Kim Jong Un gibt Rätsel auf

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Das Hinken von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sorgte für Spekulationen.

Pjöngjang - Anstatt mit außenpolitischem Säbelrasseln hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un mit augenscheinlichen gesundheitlichen Beschwerden für Aufsehen gesorgt.

Bei einer Gedenkfeier zum 20. Todestag seines Großvaters und Staatsgründers Kim Il Sung trat er am Dienstag hinkend vor die Kameras. Beim Eintritt in eine riesige Konferenzhalle mit tausenden von stürmisch applaudierenden Vertretern der Partei, Regierung und Armee in Pjöngjang zog der 30 oder 31 Jahre alte Kim Jong Un am Dienstag sichtbar sein Bein nach. Die Zeremonie wurde live vom Staatsfernsehen übertragen. Die Gedenkrede überließ Kim dem protokollarischen Staatsoberhaupt Kim Yong Nam. Als er die halbstündige Veranstaltung später verließ, ohne das Wort ergriffen zu haben, stoppte das Fernsehen die Übertragung. Der Grund für Kims hinkenden Gang blieb offen.

Der humpelnde Kim zog im benachbarten Südkorea sogleich große Aufmerksamkeit auf sich. Kommentatoren erklärten sich das Hinken mit einer leichten Verletzung.

Kim hatte vor kurzem erst mehrere Militäreinrichtungen an der Grenze zu Südkorea besucht. Er steht seit Dezember 2011 an der Spitze des nordkoreanischen Staats. Kim Il Sung hatte das Land 1948 gegründet und bis zu seinem Tod am 8. Juli 1994 geführt.

dpa/afp

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