Ex-Justizministerin

Leutheusser-Schnarrenberger berät künftig Google

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
+
Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Berlin - Google hat in seinen Beirat für Fragen rund um die Löschung von Suchergebnissen die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) berufen.

Sie werde dem achtköpfigen Gremium angehören, das den Internet-Konzern beim Umgang mit den Löschanfragen beraten wird, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Freitag. Das Gremium soll von unterschiedlichen Gruppen Stellungnahmen einholen, um Fragen zu untersuchen, die bei besonders schwierigen Löschanträgen aufkommen, schreibt der Chef-Justiziar von Google, David Drummond, in der „FAZ“.

Der Europäische Gerichtshof hatte entschieden, dass Suchmaschinen wie Google Links zu Inhalten aus seinen Ergebnisseiten für bestimmte Anfragen löschen müsse, wenn sich ein Nutzer in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sieht. Google sehe das Urteil des Europäischen Gerichtshof zum „Recht auf Vergessen sehr kritisch, schreibt Drummond. Das Unternehmen respektiere aber selbstverständlich die Vorgaben des Gerichts. Bisher seien über 70 000 Löschanträge eingegangen, die mehr als 250 000 Websites betreffen. „Unser Team überprüft jeden einzelnen Antrag individuell, meistens mit begrenzten Informationen und fast ohne Kontext“, schreibt Drummond.

dpa

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Ukraine-Krieg: Lage an der Front spitzt sich zu - Ukraine in einer „schwierigen Lage“
Ukraine-Krieg: Lage an der Front spitzt sich zu - Ukraine in einer „schwierigen Lage“
Ukraine-Krieg: Lage an der Front spitzt sich zu - Ukraine in einer „schwierigen Lage“
China poltert gegen Abschuss von Ballon und droht USA mit „notwendigen Reaktionen“
China poltert gegen Abschuss von Ballon und droht USA mit „notwendigen Reaktionen“
China poltert gegen Abschuss von Ballon und droht USA mit „notwendigen Reaktionen“
Schwere Verluste: USA rechnen mit fast 200.000 toten oder verletzten russischen Soldaten
Schwere Verluste: USA rechnen mit fast 200.000 toten oder verletzten russischen Soldaten
Schwere Verluste: USA rechnen mit fast 200.000 toten oder verletzten russischen Soldaten
Panzerlieferung: Wird Deutschland nun Kriegspartei?
Panzerlieferung: Wird Deutschland nun Kriegspartei?
Panzerlieferung: Wird Deutschland nun Kriegspartei?

Kommentare