Altkanzler

Gericht: Interview-Tonbänder bleiben bei Kohl

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Helmut Kohl.

Köln - Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl kann 135 Tonbänder mit Gesprächen über sein Leben voraussichtlich behalten. Ein Ghostwriter, der die Aufnahmen für sich haben wollte, hat laut Gericht kaum Chancen auf Erfolg.

Obwohl das Oberlandesgericht Köln am Freitag noch kein Urteil in dem Rechtsstreit über die Bänder sprach, stellte der Vorsitzende Richter Hubertus Nolte klar, dass die Berufung des Co-Autoren von Kohls Memoiren „wohl keine Aussicht auf Erfolg“ habe. Der Ghostwriter  Heribert Schwan meint, dass die Bänder mit insgesamt 600 Stunden Gesprächsaufzeichnung ihm und nicht Kohl zustehen.

Das Gericht will seine Entscheidung am 1. August verkünden. Schwan sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Wir gehen in die nächste Instanz.“

dpa

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