RBB-Bericht bestätigt

Generalbundesanwalt ermittelt vorerst nicht zu Neonazis von Nauen

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In der Sporthalle eines Oberstufenzentrums in Nauen sollten 100 Asylbewerber vorübergehend unterkommen. Kurz bevor die ersten Flüchtlinge einziehen konnten ging sie Ende August in Flammen auf. 

Potsdam -  Die bislang vorgelegten Akten zeigten noch nicht „das Gesicht einer terroristischen Vereinigung“, sagte ein Sprecher am Samstag.

Der Generalbundesanwalt ermittelt vorerst nicht zum Fall des mutmaßlichen Neonazi-Netzwerks von Nauen bei Berlin. Die bislang vorgelegten Akten zeigten noch nicht „das Gesicht einer terroristischen Vereinigung“, sagte ein Sprecher am Samstag und bestätigte damit einen RBB-Bericht. Allerdings seien den Karlsruher Ermittlern noch nicht alle Akten vorgelegt worden. Das betreffe vor allem einen Ermittlungskomplex zu Übergriffen auf Politiker, hieß es weiter. „Wenn uns das komplette Material vorliegt, werden wir abschließend prüfen“, sagte der Sprecher der Bundesanwaltschaft.

Die Ermittlungsbehörden in Brandenburg hatten der Bundesanwaltschaft die Aktenzum Brandanschlag auf eine Nauener Turnhalle, zu Farbanschlägen auf Parteibüros sowie zu einem Fahrzeugbrand übergeben. Sie solle prüfen, ob es sich bei den Verdächtigen um eine mutmaßliche terroristische Vereinigung handelt. Den Verhafteten wird vorgeworfen, als eine Art „rechte Stadtguerilla“ durch ihre Taten Angst und Schrecken verbreitet zu haben.

dpa

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