Berlin

Flüchtlingshelfer per E-Mail bedroht - Gefängnisstrafe

Berlin - Ein vielfach Vorbestrafter soll aus Hass gegen Flüchtlinge die Initiative „Hellersdorf hilft“ in mehreren E-Mails bedroht haben. Der Angeklagte gestand die Tat. 

Wegen Hetze und Drohungen gegen Flüchtlingshelfer in Berlin muss ein 39-Jähriger für ein Jahr ins Gefängnis. Ein Berliner Amtsgericht sprach den Angeklagten am Donnerstag der Störung des öffentlichen Friedens schuldig. 

Der vielfach Vorbestrafte habe aus Hass gegen Flüchtlinge die Initiative „Hellersdorf hilft“ in mehreren E-Mails bedroht. Der Angeklagte hatte zuvor gestanden und sich von den Taten im Juli 2015 distanziert. 

Der arbeitslose Mann hatte schon mehrfach für Aufsehen gesorgt. Im Mai 2014 hatte er eine Bombendrohung gegen eine Geburtstagsfeier von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) gerichtet. Die Feier musste deshalb verlegt werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

Iranischer Scharfrichter flieht offenbar aus Angst aus deutscher Klinik in Heimat
Iranischer Scharfrichter flieht offenbar aus Angst aus deutscher Klinik in Heimat
Türkei-Flagge: Twitter-Account von „Spiegel“-Chefredakteur gehackt
Türkei-Flagge: Twitter-Account von „Spiegel“-Chefredakteur gehackt
SPD-Kreis prophezeit Absturz: „GroKo-Nein“ hätte verheerende Folgen 
SPD-Kreis prophezeit Absturz: „GroKo-Nein“ hätte verheerende Folgen 
Trump bestreitet "Drecksloch"-Bemerkung über Länder
Trump bestreitet "Drecksloch"-Bemerkung über Länder
„Muslimische Invasoren“: Orban hetzt gegen Einwanderer
„Muslimische Invasoren“: Orban hetzt gegen Einwanderer