EVP-Fraktionschef

Weber: Deutschland darf militärische Option nicht ausschließen

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Manfred Weber.

München - Nach dem Hilfsersuchen Frankreichs und dem Terroralarm in Hannover beginnt auch in Deutschland eine Debatte über ein militärisches Eingreifen gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat".

"Klar ist, dass auch für Deutschland die militärische Option nicht ausgeschlossen sein darf", sagte der CSU-Politiker Manfred Weber, Vorsitzender der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, dem Münchner Merkur (Mittwochsausgabe). "Paris macht deutlich, dass es viel mehr Engagement gegen die Bedrohung des IS braucht." 

Allerdings seien "Besonnenheit und Entschlossenheit" gleichermaßen notwendig, betonte Weber. "Der erste Schritt wäre, die Terroristen vom Islamischen Staat finanziell auszutrocknen. Dann müssen wir über weitere gezielte Waffenlieferungen reden. Erst danach kommen mögliche zusätzliche militärische Maßnahmen der westlichen Partner, die eng mit den Kräften vor Ort abgesprochen werden müssen."

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