US-Präsidentschaftsbewerber

Donald Trump nennt Merkels Flüchtlingspolitik "verrückt"

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Immer wieder für einen Spruch gut: Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump

Washington - Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ist für seine Sprüche bekannt. Sein neuestes Opfer ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Update vom 9. Dezember 2015: Was ist für Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 drin? ImInterview gibt USA-Experte Dr. Josef Braml eine Einschätzung über Taktik und Erfolgsaussichten Donald Trumps.

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hält die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für „verrückt". In einem Interview des US-Senders CBS sagte der Multimilliardär am Sonntag zugleich voraus, dass die Aufnahme Hunderttausender Menschen aus anderen Ländern zu Aufständen in Deutschland führen werde. „Ich habe immer gedacht, dass Angela Merkel diese große Führungsperson ist“, erklärte Trump. Was sie nun in Deutschland getan habe, „ist verrückt. Es ist verrückt.“

Donald Trump will Flüchtlinge in die Heimat zurückschicken

Trump führt im Vorwahlkampf das Feld der republikanischen Präsidentschaftsbewerber an. Er hat angekündigt, dass er im Fall eines Sieges bei der Wahl im November 2016 syrische Flüchtlinge in den USA in ihre Heimat zurückschicken werde. Auch die schätzungsweise elf Millionen illegalen Einwanderer in den USA will er abschieben und eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen lassen, mit Toren, durch die „Gute“ dann eines Tages zurückkehren könnten.

dpa

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