Hilfsangebot aus dem Weißen Haus

Brisanter CNN-Bericht: Erste Trump-Mitarbeiter hintergehen Präsidenten - und senden Geheim-Mails an Biden-Team

Donald Trump und Ivanka Trump bei einer Sitzung
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Jugendfreundin von Ivanka Trump: Schockierende Enthüllungen über Donald Trump

Auch zwei Wochen nach der Wahl blockiert US-Präsident Donald Trump weiterhin die Amtsübergabe. Ehemalige Mitarbeiter seines Teams sollen sich nun aber heimlich an die Biden-Kampagne gewandt haben.

  • US-Präsident Donald Trump klammert sich weiter krampfhaft an sein Amt.
  • In der Übergangsphase sollte eigentlich die Biden-Administration in die Geschäfte eingeführt werden.
  • Nun sollen ehemalige Mitarbeiter Trumps dem Biden-Team ihre Hilfe angeboten haben.

Washington - Zwei Monate bleiben Donald Trump* noch. Zwei Monate im höchsten Amt der USA, im Weißen Haus*, als Oberbefehlshaber des Militärs. Dann, am 20. Januar 2021, muss er dem 46. Präsidenten der USA weichen, Joe Biden*. Der 45. Präsident, Trump, scheint es sich aber in den Kopf gesetzt zu haben, den Übergang für Biden und sein Team so ungemütlich wie möglich zu gestalten. Nach dessen Wahl* wies Trump beispielsweise seine Mitarbeiter an, Glückwünsche aus aller Welt nicht weiterzuleiten. Das ist normalerweise üblich.

Und auch die Einführung des Biden-Teams in die Regierungsgeschäfte sollte in dieser Zeit zwischen Wahl und Inauguration erfolgen. Auch hier weigert sich Trump* vehement. Doch nun sollen sich erste Mitarbeiter der Trump-Administration heimlich an Mitglieder des Übergangsteams von Joe Biden gewandt haben. Das berichtet CNN.

Trump-Mitarbeiter gehen auf das Biden-Team zu: Informationen könnten helfen

Selbst Berater, Beamte und Mitarbeiter des Trump-Teams scheinen also nicht mit der Weigerung Trumps*, die Wahl anzuerkennen, einverstanden zu sein. Biden und sein Team sind noch immer die Zugänge zu den Bundesbehörden, Finanzmitteln zur Einstellung der Regierungsmitarbeiter für die neue Verwaltung und zum Geheimdienst verwehrt. Zuvor müsste der Sieg Bidens anerkannt werden - und hierzu weigert sich Trump.

Gegenüber CNN betonte ein ehemaliger Trump-Beamter, dass er die Verpflichtung gegenüber dem Land über parteipolitische Erwägungen stelle. Die Informationen, die geliefert werden könnten, seien nicht dieselben wie die aus den formellen Briefings, die im Rahmen des offiziellen Übergangs normalerweise stattfinden. Aber sie könnten zumindest helfen. Ein weiterer Mitarbeiter aus dem Weißen Haus, der vor einigen Monaten aus der Trump-Administration ausgeschieden ist, berichtete, er schicke E-Mails an Personen, von denen er erwarte, dass sie künftig ähnliche Rollen wie er annehmen werden, und bot seine Hilfe an.

Der US-amerikanische TV-Sender berichtete zudem von Beamten, die der Biden-Kampagne inoffiziell Hilfe angeboten hätten, jedoch „nichts, was uns in Schwierigkeiten bringen könnte“. Substantielle Gespräche kamen bisher nicht zustande.

Trump-Team mit heimlichen Infos? Biden-Team reagiert zurückhaltend

Bidens Team reagierte zurückhaltend. Es brauche schon mehr als ehemalige Mitarbeiter, sagte Kate Bedingfield, die stellvertretende Wahlkampfleiterin von Biden gegenüber CNN. Mitarbeitern aus dem Gesundheitsbereich sei es indes Verboten, Kontakt mit jeglichen Personen aus dem Biden-Lager aufzunehmen. Diese Vorgabe gelte, bis der Wahlsieg Bidens offiziell anerkannt wurde. Davon ist auch das Vorgehen gegen die Corona-Pandemie* betroffen.

Video: Zwei Wochen nach der US-Wahl: Trump blockiert Amtsübergabe weiterhin

Das „Drama“ im Weißen Haus werde auch intern mit kritischem Blick betrachtet. Einer der Beamten habe sogar schon Bewerbungen verschickt: „Ich freue mich darauf, hier raus zu kommen“, sagte er zu CNN. (fmü) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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