US-Wahlkampf

Clinton: Keine weitere Fernsehdebatte gegen Sanders

+
Clinton führt im parteiinternen Wettstreit um die Kandidatur für die Demokraten praktisch uneinholbar vor Sanders.

Washington - Im erbittert geführten Vorwahlkampf der US-Demokraten wird es wohl keine weitere Fernsehdebatte zwischen den Kontrahenten Hillary Clinton und Bernie Sanders geben.

Clinton habe eine entsprechende Einladung des Senders Fox News ausgeschlagen, teilte ihr Wahlkampf-Hauptquartier am Montagabend (Ortszeit) in mit.

„Wir glauben, dass Hillary Clintons Zeit am besten genutzt ist, wenn sie sich direkt mit Wählern in Kalifornien trifft“, hieß es zur Begründung. Sie wolle sich auf die Präsidentschaftswahl vorbereiten und sicherstellen, dass das Weiße Haus auch nach Barack Obama in demokratischer Hand bleibt. Clinton hatte vergangene Woche erklärt, sie wolle den Vorwahlkampf abschütteln, betrachte sich als Kandidatin und werde künftig vor allem gegen den wahrscheinlichen republikanischen Widersacher Donald Trump kämpfen.

Clinton führt im parteiinternen Wettstreit um die Kandidatur für die Demokraten praktisch uneinholbar vor Sanders. Der 74 Jahre alte Senator aus Vermont setzt aber weiterhin unangenehme Nadelstiche. Der Streit zwischen beiden Kontrahenten und ihren jeweiligen Lagern hatte zuletzt an Schärfe zugenommen. Auch die zurückliegenden Fernsehdebatten waren teils erbittert geführt worden.

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Türkei-Konflikt: Nutzt Erdogan Deutsche als Geiseln?
Türkei-Konflikt: Nutzt Erdogan Deutsche als Geiseln?
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Ticker zum NSU-Prozess: Plädoyer wird um eine Woche vertagt
Versicherungen schätzen: So hoch ist der Schaden der G20-Krawalle
Versicherungen schätzen: So hoch ist der Schaden der G20-Krawalle
Ankara: Beziehungen zu Deutschland nicht auf Basis von "Drohungen" möglich
Ankara: Beziehungen zu Deutschland nicht auf Basis von "Drohungen" möglich
Rote-Flora-Macher weisen Schuld zurück: „Sind radikal, aber nicht doof“
Rote-Flora-Macher weisen Schuld zurück: „Sind radikal, aber nicht doof“