Zwist mit Ex-Stammtisch Moderator

BR-Rundfunkrat will Markwort nicht - Ministerium befürwortet seinen Einzug

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Helmut Markwort

Die FDP entsendet Ex-BR-Moderator Helmut Markwort in den Rundfunkrat des Bayerischen Senders. Der BR-Rundfunkrat will ihn aber nicht. Das zuständige Ministerium hat nichts gegen einen Einzug des Politikers.

ünchen - Trotz der bisherigen Ablehnung des Bayerischen Rundfunks könnte der Medienunternehmer und FDP-Landtagsabgeordnete Helmut Markwort bald einen Platz im BR-Rundfunkrat einnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur das als Rechtsaufsicht zuständige Wissenschaftsministerium nach einer Prüfung des Streitfalls. Die Beteiligten des Verfahrens wurden am Mittwochvormittag schriftlich über das Prüfungsergebnis informiert.

BR-Rundfunkrat lehnt Ex-Stammtisch Moderator Markwort ab

Der BR-Rundfunkrat lehnte bislang den von den Liberalen entsandten Markwort als neues Mitglied ab. Seine Entsendung entspreche nicht den Vorgaben im Bayerischen Rundfunkgesetz, hatte das Aufsichtsgremium des Senders entschieden. Ein Grund waren demnach mögliche Interessenskonflikte wegen Markworts Beteiligungen und geschäftlichen Aktivitäten bei privaten Radiosendern. Das Ministerium sieht aber weder einen Verstoß gegen das Unbefangenheitsprinzip noch Probleme wegen der Karenzzeit nach Markworts Arbeit beim BR, wie aus dem Schreiben hervorgeht, das der dpa in München vorliegt.

Alle anderen entsandten Kandidaten wurden akzeptiert

Insgesamt waren vom Landtag zwölf Politiker entsprechend der Stärke der Fraktionen benannt worden. Alle elf anderen Abgeordneten wurden akzeptiert und stehen in der Liste der Mitglieder des Rundfunkrates auf der Website des öffentlich-rechtlichen Senders.

Eine schwäbische Politikerin trat bei einer Veranstaltung als unbekleidetes Einhorn auf. Eigentlich sollte sie inkognito bleiben, der Bürgermeister nahm die Abmachung aber nicht so genau.

dpa

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