Blackwater-Söldner in USA wegen Totschlags im Irak verurteilt

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Ein Fahrzeug der amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater passiert ein brennenden Transporter der US-Armee bei Bagdad. Foto: Ali Haider/Archiv

Washington (dpa) - Fast acht Jahre nach dem Tod 14 irakischer Zivilisten in Bagdad hat ein US-Bundesgericht vier Ex-Söldner der privaten amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater zu hohen Haftstrafen verurteilt.

Einer der Männer erhielt wegen Mordes lebenslänglich, die drei anderen jeweils 30 Jahre Haft wegen Totschlags. Das berichtete die "Washington Post" am Montag. Bereits im Oktober waren die vier in Washington schuldig gesprochen worden.

Das Verbrechen hatte 2007 weltweite Empörung ausgelöst. Die Wachmänner hatten damals am belebten Nissur-Platz in Bagdad das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet. Dabei waren nach Angaben des Gerichts insgesamt 14 Iraker getötet und weitere 18 verletzt worden. Der Irak hatte damals von 17 Todesopfern gesprochen. Die Wachleute hatten behaupteten, sie seien angegriffen worden. Unter den Toten waren auch Frauen und Kinder.

Washington Post

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