Gefechte im Jemen

Bericht: Saudis attackieren trotz Feuerpause Huthi-Rebellen

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Die Konfliktregion ist weiterhin ein Bild der Zerstörung.

Sanaa - Trotz einer fünftägigen Feuerpause im Jemen hat das von Saudi-Arabien geführte Militärbündnis laut einem Medienbericht die schiitischen Huthi-Rebellen angegriffen.

Am Donnerstagmorgen hätten Flugzeuge der Allianz dreimal Stellungen der Huthis und ihrer Verbündeten in der südjemenitischen Hafenstadt Aden bombardiert, meldete die Internetseite Aden al-Ghad unter Berufung auf Augenzeugen.

Zuvor hatte das Bündnis seinerseits den Rebellen vorgeworfen, die seit Dienstagabend geltende Waffenruhe zwölfmal gebrochen zu haben. Dabei hätten die Huthis Saudi-Arabien siebenmal über die Grenze hinweg angegriffen, fünf Verstöße gegen die Feuerpause habe es im Jemen selbst gegeben. Schon am Mittwoch hatten sich beide Seiten gegenseitig vorgeworfen, die Feuerpause nicht einzuhalten.

Im Jemen kämpfen Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden sollen, gegen Milizen, die auf der Seite des nach Riad geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi stehen. Eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition bombardiert seit Ende März Stellungen und Waffenlager der Huthis. Die Feuerpause soll vor allem dazu dienen, Hilfslieferungen für die unter Krieg und Bombardierungen leidende Bevölkerung auf den Weg zu bringen.

dpa

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