Nach Attentaten in Nizza und Normandie

Aus Angst vor neuen Anschlägen: Frankreich verbietet Gedenkmärsche

Paris - Gedenkmärsche an die Opfer von Nizza und Saint-Étienne-du-Rouvray wird es nicht geben. Die französischen Behörden haben die Veranstaltungen verboten. 

Die französischen Behörden haben Gedenkmärsche für die Opfer der Anschläge auf eine Kirche und die Strandpromenade von Nizza aus Sicherheitsgründen abgesagt. Ein für Sonntag geplanter Marsch in Nizza werde wegen der starken Belastung der Sicherheitskräfte nicht genehmigt, teilte die Präfektur der Mittelmeerstadt am Donnerstag mit.

Zuvor war auch ein ursprünglich angedachter Marsch in Saint-Étienne-du-Rouvray in der Normandie aus Sicherheitsgründen verboten worden. Am Donnerstagabend sollte es aber eine Gedenkveranstaltung in einem Stadion geben. In der Kleinstadt bei Rouen hatten zwei Terroristen am Dienstag in einer Kirche einen Priester ermordet. In Nizza war am 14. Juli ein Lastwagen in eine Menschenmenge gerast und hatte 84 Menschen getötet.

dpa

Anschlag mit vielen Toten in Nizza: Bilder des Grauens

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

Aktuelle Umfrage: So stark ist die AfD nach dem Jamaika-Aus
Aktuelle Umfrage: So stark ist die AfD nach dem Jamaika-Aus
Türkei bot Trump-Berater offenbar Millionen für Entführung an
Türkei bot Trump-Berater offenbar Millionen für Entführung an
Lafontaine fordert Begrenzung der Zuwanderung
Lafontaine fordert Begrenzung der Zuwanderung
Strengere EU-Auflagen für Kohlekraftwerke
Strengere EU-Auflagen für Kohlekraftwerke
Baden-Württemberg: CDU nimmt frühere AfD-Abgeordnete auf
Baden-Württemberg: CDU nimmt frühere AfD-Abgeordnete auf