Erschütternde Augenzeugenberichte

Kabul: Bewaffnete stürmen Uni-Gelände und eröffnen stundenlange Schießerei - Mindestens 19 Tote

Sicherheitskräfte am 2. November 2020 an der Universität von Kabul, kurz nachdem es auf dem Gelände ein Feuergefecht mit vielen Toten gab.
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Sicherheitskräfte an der Universität von Kabul nach dem Anschlag mit zahlreichen Toten.

In der Hauptstadt Afghanistans feuern zur Stunde Unbekannte um sich - auf dem Gelände der Universität. Die Zahl der Toten beläuft sich bereits auf 19.

  • Bewaffnete haben die Universität in Kabul attackiert - und zahlreiche Menschen getötet.
  • Die Gefechte mit afghanischen Sicherheitskräften dauern dem Vernehmen nach noch an.
  • Erst vor wenigen Tagen kamen bei einem Angriff in der afghanischen Hauptstadt 24 Schüler ums Leben.

Kabul - Bei einem Angriff auf das Gelände der Universität von Kabul sind nach Angaben des afghanischen Innenministeriums mindestens 19 Menschen getötet und 22 weitere verletzt worden. Den Angaben zufolge hatten drei Bewaffnete das Areal gestürmt und sich sechs Stunden lang ein Feuergefecht mit afghanischen Eliteeinheiten geliefert. Der Einsatz dauere weiter an, hieß es.

Augenzeugenberichten zufolge hatten die Angreifer in Militäruniform bekleidet den Campus betreten. Über dem Campus waren Hubschrauber zu sehen. Zudem waren Explosionen sowie Schüsse zu hören. Hunderte von Studenten, Professoren und Verwaltungsmitarbeiter flüchteten aus dem Gebäude. Hunderte weitere Menschen seien von Sicherheitskräften in Sicherheit gebracht worden.

Angriff auf Universität Kabul: Nato-geführte Mission springt afghanischen Sicherheitskräften bei

Die afghanischen Sicherheitskräfte wurden nach Angaben eines US-Militärbeamten von der Nato-geführten „Mission Resolute Support“ unterstützt. Weitere Einzelheiten gab es zunächst nicht.

Afghanistans Regierung spricht seit September mit den militant-islamistischen Taliban über Frieden, doch der Konflikt im Land geht mit einem hohen Gewaltniveau weiter. Vor einer Woche starben bei einem Selbstmordanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Kabul 24 Schülerinnen und Schüler, fast 60 wurden verletzt. (dpa/AFP/frs) *Merkur.de gehört zum Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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