Renommierter Medienpreis für Ippen-Gruppe

Für exzellenten Lokaljournalismus: Zwei Redakteure unseres Netzwerks erhalten Wächterpreis

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Ausgezeichnet: Frank Lahme (links) mit Jury-Vorsitzenden Hermann Rudolph und Christiane Mühlbauer (2.v.r.) mit Veronika Ahn-Tauchnitz, Redaktionsleiterin des Tölzer Kurier.

Christiane Mühlbauer (43), Redakteurin des Tölzer Kurier, sowie WA-Redakteur Frank Lahme (53) sind am Montag mit dem Wächterpreis ausgezeichnet worden - für zwei völlig unterschiedliche Arbeiten in unterschiedlichen Ecken Deutschlands.

Frankfurt/Bad Tölz – Beide sind sie Lokaljournalisten mit voller Überzeugung. Investigativ und hartnäckig recherchierten Christiane Mühlbauer in der Region um Bad Tölz im südlichen Oberbayern, Frank Lahme in Hamm in Westfalen. Beide entdeckten einen Missstand und hörten nicht auf zu arbeiten, bis sie diesen zweifelsfrei belegen und veröffentlichen konnten. Beide Redakteure unseres Ippen-Digital-Redaktionsnetwerks wurden nun mit dem renommierten Wächterpreis der Tagespresse ausgezeichnet.

Bei Mühlbauers Arbeit ging es um eine eineinhalbjährige Recherche zu früheren Unregelmäßigkeiten in der Kläranlage der Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern-Bichl. „Es ist ein klassischer Fall, wie Recherche praktiziert werden sollte“, sagte Jury-Vorsitzender Hermann Rudolph. In Mühlbauers Geschichte seien „alle Tugenden des Lokaljournalismus versammelt“. Der Preis sei aber auch eine Anerkennung für die gesamte Lokalredaktion, „die diese Leistung möglich gemacht hat“.

Die ausgezeichnete Arbeit sowie weitere Hintergrund-Infos dazu finden Sie in voller Länge bei Merkur.de*.

Auf anstageslicht.de finden Sie zudem ein ausführliches Making-of mit allen Hintergründen zu Mühlbauers Recherchearbeit.

Die weiteren Preisträger sind Hannes Grassegger und Till Krause von der Süddeutschen Zeitung sowie Frank Lahme vom Westfälischen Anzeiger, der wie der Tölzer Kurier zur Ippen-Mediengruppe gehört.

WA-Redakteur Frank Lahme (53) erhält für seine Berichterstattung im "Fall Klischat" den dritten Preis des "Wächterpreises der Tagespresse 2018".

"Veranlasst von dem konkreten Fall eines Polizisten, der im Dienst verletzt worden war, ging er dem Missstand nach, dass bisher in Nordrhein-Westfalen solche Beamte leer ausgingen, wenn die Täter schuldunfähig oder mittellos waren", heißt es in der Begründung der verantwortlichen Stiftung. 

Lahmes Serie unter dem Titel „Vater Staat hat seine Söhne vergessen“ (in voller Länge nachzulesen auf wa.de*) habe für ein Umdenken bei der Politik und eine Gesetzesänderung zugunsten dieser Beamten gesorgt.

Auf anstageslicht.de finden Sie ebenfalls ein ausführliches Making-of mit allen Hintergründen zu Lahmes Recherchearbeit.

kmm/va

*wa.de und Merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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