Motiv unklar

Zwei Tote und zwei Verletzte bei mutmaßlichem Familiendrama

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Polizisten der Spurensicherung vor dem Haus, in dem ein Mann in Saarbrücken zwei Männer erschossen und zwei Frauen verletzt hat. Foto: Harald Tittel

Blutiges Ende einer Familienfeier: Ein Mann schießt um sich und tötet zwei Angehörige. Die Hintergründe sind zunächst unklar.

Saarbrücken (dpa) - Bei einem mutmaßlichen Familiendrama in Saarbücken sind zwei Menschen getötet und zwei verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte ein 59-jähriger Mann bei einer Feier in einem Haus um sich geschossen und zwei Männer getötet.

Zwei Frauen seien verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. "Wir gehen im Moment davon aus, dass es sich bei den Getöteten um Familienangehörige des Täters handelt", ergänzte er.

Eine verletzte 60 Jahre alte Frau sei vermutlich die Ehefrau des Tatverdächtigen. Dieser habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Der genaue Ablauf der Tat und das Motiv des mutmaßlichen Täters waren nach Angaben des Sprechers zunächst unklar. Auch zur Nationalität des 59-Jährigen und zur Identität der beiden Toten konnten er zunächst keine weiteren Angaben machen.

In dem Einfamilienhaus hielten sich zur Tatzeit noch andere Erwachsene und Kinder auf. Die Menschen stünden unter Schock und würden notfallpsychologisch versorgt, sagte ein Polizeisprecher. Sobald sie vernehmungsfähig seien, würden sie befragt. Die Beamten stellten zudem eine Pistole sicher. Ob das die Tatwaffe sei, müsse noch ermittelt werden, sagte er.

Dem Sprecher zufolge hatten Nachbarn über Notruf die Polizei über den Vorfall im Stadtteil Brebach-Fechingen informiert. "Die haben Schüsse gehört", sagte er. Zudem hätten sie eine der Frauen blutüberströmt gesehen. "Es war klar: Da ist was Schlimmes passiert."

Ein Anwohner sagte, die Gegend sei "ein ganz normales" und relativ gutes Wohngebiet. Es gebe Ein- und Zweifamilienhäuser sowie drei Hochhäuser. "Es ist noch nie sowas vorgekommen", sagte er.

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