Unglück auf der Nordsee

Verkeilte Schiffe vor Borkum sind wieder getrennt

+
Die kollidierten Schiffe rund 25 Kilometer vor der Nordsee-Insel Borkum. Foto: Havariekommando

Rund 25 Kilometer vor der Nordsee-Insel Borkum hat es auf hoher See gekracht. Zwei Schiffe sind zusammengestoßen. Experten sind vor Ort.

Borkum (dpa) - Nach dem Zusammenstoß von zwei Frachtern vor Borkum ist es gelungen, die beiden ineinander verkeilten Schiffe zu trennen. Das sagte eine Sprecherin des Havariekommandos. Ein rund 115 Meter langer Frachter war in der Nordsee mit einem 82 Meter langen Schiff zusammengestoßen.

Bei dem Unfall blieben alle unverletzt. Das niederländische Schiff ist mit 1800 Tonnen Magnesiumcarbonat beladen, welches allerdings nicht als Gefahrgut gilt. Das türkische Schiff transportierte keine Ladung. Ein Ölüberwachungsflugzeug stellte zudem bei einem Flug über den Unfallort fest, dass keine Schadstoffe ausgetreten waren.

Die Ursache dafür ist bisher unbekannt. Verletzte gab es nicht, auch Schadstoffe traten nicht aus. Der kleinere der beiden Frachter werde nun voraussichtlich mit Hilfe von Schleppern zurück an Land manövriert, sagte die Sprecherin des Havariekommandos. Ob auch der größere Frachter Unterstützung brauche, sei noch unklar.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Wetterphänomen verstärkt sich - Experten warnen vor schrecklichen Auswirkungen 

Wetterphänomen verstärkt sich - Experten warnen vor schrecklichen Auswirkungen 

Hoch "Ophelia" bringt nur kurz freundliches Wetter

Hoch "Ophelia" bringt nur kurz freundliches Wetter

Land unter in Hessen: Dem Unwetter folgt Dauerregen - A44 und A7 teilweise gesperrt

Land unter in Hessen: Dem Unwetter folgt Dauerregen - A44 und A7 teilweise gesperrt

TÜV Süd darf in Brasilien nach Unglück keine Dämme mehr prüfen

TÜV Süd darf in Brasilien nach Unglück keine Dämme mehr prüfen

„Power Rangers“-Star mit nur 38 Jahren gestorben - Todesursache unklar

„Power Rangers“-Star mit nur 38 Jahren gestorben - Todesursache unklar

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren