Statistisches Bundesamt

Zahl der Verkehrstoten im Mai leicht gestiegen

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Gedenken an einen Verkehrstoten an einer Landstraße bei Hannover: Im Mai sind in Deutschland 325 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Foto: Julian Stratenschulte/Symbolbild

Seit Jahresbeginn krachte es schon über eine Million mal auf deutschen Straßen. Im Mai starben dabei 325 Menschen.

Wiesbaden (dpa) - Im Mai sind in Deutschland 325 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Nach den vorläufigen Ergebnissen, die das Statistische Bundesamt vorstellte, war das im Vergleich zum Mai des Vorjahres ein Anstieg um drei Tote oder 0,9 Prozent.

Nach Angaben der Behörde geschahen in den ersten fünf Monaten des Jahres 1,05 Millionen Verkehrsunfälle, das sei eine Zunahme um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei wurden 1197 Menschen getötet und etwa 143 500 Menschen verletzt. Bei rund 938 000 Unfällen gab es den Angaben zufolge ausschließlich Sachschaden.

Besonders hoch war der Anstieg der Unfallzahlen in Bremen: Die 1465 Unfälle in den ersten fünf Monaten des Jahres bedeuteten einen Anstieg um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Saarland hingegen gab es mit einem Rückgang um 13,9 Prozent bei 1820 Unfällen die größte Verringerung der Unfallzahlen.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es zwar mit 27 521 Verkehrsunfällen die meisten Crashs, aber einen prozentualen Rückgang um 7,9 Prozent im Vergleich zum Zeitraum des Vorjahres.

Statistisches Bundesamt zu Unfallzahlen im Mai

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