Geburtshilfe

Zahl der Hebammen in Deutschland leicht gestiegen

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Eine Hebamme hört in ihrer Praxis mit einem CTG die Herztöne eines Babys ab. Es gibt wieder etwas mehr Hebammen in Deutschland. Foto: Uli Deck

Wiesbaden (dpa) - Die Zahl der Hebammen in Deutschland ist leicht gestiegen. Rund 11 100 Hebammen und Entbindungspfleger halfen 2016 in deutschen Krankenhäusern bei der Geburt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

2015 waren es rund 11 000, ein Jahr zuvor rund 10 800 gewesen. 85 Prozent der Kräfte (9300) - unter ihnen lediglich vier Männer - waren 2016 fest angestellt.

Am 5. Mai ist Internationaler Hebammentag. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) kritisiert seit Jahren einen Hebammenmangel in Deutschland und verweist auf die zunehmende Verschlechterung der Geburtshilfe. "Durch fortwährende Klinikschließungen, die Zentralisierung der Geburtshilfe und die Tatsache, dass zu wenig Hebammen Geburtshilfe anbieten, hat sich die Situation zunehmend verschärft", heißt es vom Verband.

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