Waffengewalt in den USA

Er wollte nicht zur Schule: Jugendlicher schießt auf Familie

Nashville - Weil er weder aufstehen noch zur Schule gehen wollte, hat ein Jugendlicher im US-Bundesstaat Tennessee mehrfach auf seine Familie geschossen.

Der 16-Jährige griff zur Waffe, nachdem seine Mutter ihn geweckt hatte. Die 67-jährige Großmutter wurde nach Angaben der Zeitung „The Tennessean“ zweimal getroffen, auch eine Schwester (12) und ein Neffe (6) des Schützen wurden getroffen. Die Mutter (42) blieb unverletzt.

Der Jugendliche ergriff zunächst die Flucht. Als Schutzmaßnahme evakuierte die Polizei kurzfristig sechs Schulen in der Umgebung, darunter auch eine, die als Wahllokal für die parallel laufenden Präsidentschafts-Vorwahlen in Tennessee gedient hatte. Der Schütze wurde in der Nähe seiner Wohnung gestellt. Ihm droht eine Anklage wegen versuchten Mordes in vier Fällen.

In den USA sterben jedes Jahr 30.000 Menschen durch Schusswaffen. Im Januar war US-Präsident Barack Obama bei einer Rede zu dem Thema in Tränen ausgebrochen.

Obama bricht bei Anti-Waffen-Rede in Tränen aus

dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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