In Argentinien 

Witwe und Sohn Escobars der Geldwäsche verdächtigt

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Der angeklagte Sohn Pablo Escobars: Sebastián Marroquín.

In Argentinien wird gegen die Witwe und den Sohn Pablo Escobars wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Beiden werden zudem Kontakte zur Drogenmafia unterstellt. 

Buenos Aires - Die argentinische Justiz ermittelt gegen die Witwe und den Sohn des Drogenbosses Pablo Escobar wegen des Verdachts der Geldwäsche im Drogenmilieu. Wie lokale Medien am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf das Justizministerium berichteten, verdächtigt die staatliche Aufsichtsbehörde Maria Isabel Santos und ihren Sohn Sebastián Marroquín, Kontakt zur Drogenmafia zu haben. Dem Ministerium sollen demnach Dokumente vorliegen, aus denen hervorgeht, dass die beiden als Mittelspersonen zwischen einem kolumbianischen Drogenhändler und einem argentinischen Geschäftsmann agierten.

Escobars Witwe und Sohn waren bereits 1999 von argentinischen Behörden wegen des Verdachts der Geldwäsche festgenommen worden. Später wurden sie aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen. Nach dem Tod des mächtigen Drogenbosses Escobar 1993 wanderte seine Witwe Santos Mitte der 1990er Jahre mit ihren beiden Kindern nach Argentinien aus.

dpa

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