Es kracht am Muttertag

Hagel und Sturmböen: Starke Unwetter beeinträchtigen Flugverkehr 

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Schwere Unwetter und Überflutungen drohen in Teilen Deutschlands (Symbolbild)

Keine rosigen Aussichten am Muttertag: In weiten Teilen Deutschlands wüten Unwetter. Der Flugverkehr ist beeinträchtigt. 

Update vom 14. Mai 2018: Geflutete Keller, blockierte Bahnschienen und ein Festivalabbruch: Die Rettungskräfte kämpfen stundenlang gegen starke Gewitter. Ein bekannter Künstler muss auf sein Konzert verzichten.

Hagel und Sturmböen: Starke Unwetter beeinträchtigen Flugverkehr 

Offenbach/Köln - Unwetter haben am Muttertag den Flugverkehr am Airport Köln/Bonn beeinträchtigt. Wie die Flughafengesellschaft am Sonntag mitteilte, mussten elf Maschinen aufgrund widriger Wetterverhältnisse an umliegenden Flughäfen landen. Sieben Abflüge und drei Ankünfte wurden gestrichen. Außerdem kam es zu Verspätungen.

Die Unwetterfront ersteckt sich laut dem Deutschen Wetterdienst von Nordrhein-Westfalen über Hessen bis nach Bayern. Dazu öffnet der Himmel an einzelnen Stellen seine Schleusen und in kürzester Zeit können bis zu 60 Liter Regen fallen. In Hessen ist mit dicken Hagelkörnern (bis zu 2 Zentimetern) zu rechnen.

Wetterkapriolen gehören traditionell zur Grünen Hölle dazu. Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (Rheinland-Pfalz) musste unterbrochen werden - dichter Nebel auf der Strecke. 

Im Westen ziehen am Muttertag schon die ersten kräftigen Gewitter auf, warnt der Deutsche Wetterdienst. Doch das ist erst der Anfang. Die Front breitet sich voraussichtlich über die gesamte Südwesthälfte aus. Das bedeutet Blitz und Donner. Neben Gewittern muss mit heftigen Starkregen gerechnet werden, darüberhinaus mit Hagel - und Sturmgefahr.

Der Muttertag wird in Teilen Deutschlands durch schwere Gewitter mit Starkregen getrübt. Nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) muss am Sonntag auch mit Hagelkörnern in einer Größe von rund zwei Zentimetern und Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde gerechnet werden.

Die höchste Wahrscheinlichkeit für die unwetterartigen Gewitter bestehe von der niederländisch-deutschen Grenze in einem 200 bis 300 Kilometer breiten Streifen über Nordrhein-Westfalen und Hessen hinweg bis zum Alpenrand, kündigten die Experten am Samstag in Offenbach an.

Lesen Sie auch: Der Wetter-Ticker von merkur.de* für Bayern

Überflutungen sind möglich

Durch die wiederholten Gewitter über ein und demselben Ort bestehe vor allem die Gefahr von Starkregen. In kurzer Zeit könnten lokal etwa 30 Liter pro Quadratmeter und damit über mehrere Stunden hinweg bis zu 60 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Das könne auch zu kleinräumigen Überflutungen führen.

Sonnenschein im Nordosten

Der Nordosten Deutschlands wird nach Angaben des DWD am Muttertag voraussichtlich von dem schlechten Wetter verschont bleiben. Es seien viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 28 Grad zu erwarten.

In der Nacht zum Montag werden sich die Gewitteraktivität dann in den Südwesten Deutschlands verlagern. Zum Start in die neue Woche müsse dort dann mit teils kräftigen gewittrigen Regenfällen gerechnet werden.

dpa/ml

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