„Bombenzyklon“ an der Ostküste

Weitere Todesfälle durch Kältewelle im Osten der USA

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Die Kältewelle hat die USA weiter fest im Griff.

Der "Bombenzyklon" genannte Wintersturm an der Ostküste der USA hat die Region weiter fest im Griff: Vier weitere Menschen starben in den südöstlichen Bundesstaaten North und South Carolina, wo die Kälte die Straßen in Eispisten verwandelte und tausende Flüge gestrichen werden mussten.

Für das Wochenende sagte der US-Wetterdienst Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sowie eisige Winde voraus. Wegen des Sturms mit heftigen Schneefällen wurden insgesamt mehr als 4000 Flüge gestrichen. Die Start- und Landebahnen an den New Yorker Flughäfen La Guardia und John F. Kennedy wurden zwischenzeitlich geschlossen. 

Bombenzyklon forderte bereits 16 Opfer

Air France sagte alle Flüge von Paris nach New York und Boston am Freitag ab. In Virginia und North Carolina waren laut Nachrichtensender CNN etwa 30.000 Menschen ohne Strom. Auch in den Städten New York und Boston kam es zu Stromausfällen. Die Temperaturen im Norden des US-Bundesstaats New York sanken so tief, dass die Niagarafälle an der Grenze zu Kanada teilweise gefroren. Während der Schneefall in der Nacht zu Freitag nachließ, blieben die Temperaturen im östlichen Drittel der USA weiterhin frostig, bei Windböen und bis zu minus 29 Grad Celsius. Meteorologen nennen das aktuelle Wetterphänomen einen "Bombenzyklon". Damit beschreiben sie den plötzlichen Abfall des Luftdrucks, der zu orkanartigen Winden führt. Durch die Kältewelle, die große Teile der USA erfasst hat, sollen inzwischen insgesamt 16 Menschen ums Leben gekommen sein. 

AFP

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