Gleise gefährlich abgesenkt

Bahn-Sperrung bei Rastatt dauert bis zu zwei Wochen

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Abgesenkte Bahngleise auf der Strecke zwischen Karlsruhe und Baden-Baden bei Rastatt. Foto: Benedikt Spether

Die Bahnstrecke zwischen Rastatt und Baden-Baden ist wegen einer technischen Störung dicht - die Sperrung könnte länger andauern. Fahrgäste müssen laut Bahn mit mehrstündigen Verspätungen rechnen.

Karlsruhe (dpa) - Bahnfahrer müssen zwischen Rastatt und Baden-Baden in den kommenden Tagen viel Geduld mitbringen: Die Strecke bleibt nach Angaben der Deutschen Bahn mindestens ein bis zwei Wochen gesperrt.

Zwar sei auf der etwa 20 Kilometer langen Strecke ein Notverkehr mit Bussen eingerichtet worden, sagte ein Sprecher am Sonntag. "Das läuft stabil." Dennoch müssten Fahrgäste mit massiven Einschränkungen rechnen und mehr Zeit einplanen. Wie viele Züge oder Fahrgäste von der Sperrung betroffen sind, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Grund für die Probleme ist nach Angaben der Bahn eine schwerwiegende technische Störung, die mit Bauarbeiten an einem Tunnel zu tun hat. Als Folge davon hätten sich Gleise abgesenkt. Es werde zwar intensiv an der Behebung der Störung gearbeitet - dennoch müsse man davon ausgehen, dass die Sperrung länger gehe, hieß es bei dem Unternehmen.

Fernverkehrszüge aus dem Norden und dem Süden Deutschlands würden vorzeitig enden und wieder zurück fahren, teilte die Bahn weiter mit. Internationale Züge von und nach Paris würden nicht über Strasbourg und Karlsruhe verkehren, stattdessen aber ersatzweise in Saarbrücken und Mannheim halten.

Fahrgäste auf der betroffenen Strecke könnten ihre Fahrkarten für andere Züge - auch auf weitläufigen Umleitungsstrecken - nutzen oder sie ohne Gebühr zurückgeben, sagte der Bahnsprecher weiter. Das Unternehmen arbeite derzeit "unter Hochdruck" an einem Ersatzkonzept. Der Fahrplan dazu werde am Sonntagabend veröffentlicht.

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