Bangladesch und Indien

Monsunregen fordert mehr als hundert Tote

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Die Dächer eines Slums in Mumbai sind mit Plastikplanen abgedeckt, um sie vor dem Monsunregen zu schützen.

Nach verheerenden Erdrutschen in Bangladesch ist die Zahl der Toten auf mindestens 137 gestiegen. Am stärksten betroffen war der Bezirk Rangamati, wo bislang hundert Leichen geborgen wurden, wie die Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch mitteilte.

Chittagong - Die Opferzahl könne noch weiter steigen, da Rettungseinsätze in den zum Teil schwer zugänglichen Orten noch liefen. Mehr als 4000 Menschen, deren Häuser zerstört worden waren, kamen in Notunterkünften unter.

Meteorologen rechnen weiter mit Niederschlägen

Am Montag und Dienstag war heftiger Monsunregen im gebirgigen Südosten des Landes um die Millionenstadt Chittagong gefallen, und auch am Mittwoch regnete es weiter. Meteorologen zufolge war in der Region bis Freitag mit weiteren schweren Niederschlägen zu rechnen.

Auch im benachbarten Nordosten Indiens verursachten Regenfälle der beginnenden südasiatischen Monsunzeit Überschwemmungen und Erdrutsche. Dort kamen nach Angaben der örtlichen Katastrophenschutzbehörden seit Montag mindestens 14 Menschen ums Leben. Tausende Bewohner der Bundesstaaten Mizoram und Assam waren demnach betroffen. Hunderte Häuser sowie Straßen und Brücken wurden beschädigt.

dpa

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