Zu gefährlich

Weg nach St. Anton frei: Straßensperren nach Lawinengefahr aufgehoben

Der österreichische Wintersportort St. Anton am Arlberg ist wieder per Auto erreichbar.

Update 22.03 Uhr: Der österreichische Wintersportort St. Anton am Arlberg ist wieder per Auto erreichbar. Die Straßensperren wegen Lawinengefahr seien am Abend aufgehoben worden, teilten die Kommune mit. In dem Ort, in dem sich rund 10 000 Touristen aufhalten, herrschte am Donnerstag vorübergehend Ausnahmezustand. Ein Shuttlezug war für einige Stunden die einzige Verbindung zur Außenwelt. Die allermeisten Menschen nahmen die Situation gelassen. „Viele sind recht glücklich und sitzen beim Après-Ski“, sagte eine Sprecherin. 

Wegen zu hoher Lawinengefahr wurden in St. Anton am Arlberg die Zufahrtsstraßen vorsorglich für den Verkehr gesperrt. Die Lawinenkommission tage stündlich, um die Lage jeweils neu zu beurteilen, teilte eine Sprecherin mit. 

Shuttle-Zug letzte Möglichkeit für An- und Abreisende

„Wir befinden uns derzeit in einer Ausnahmesituation“, hieß es am Nachmittag auf der Website des Ortes. Insgesamt seien aktuell etwa 10 000 Touristen im Ort. „Viele sind recht glücklich und sitzen beim Après-Ski“, sagte die Sprecherin weiter. Unangenehm sei die Situation vor allem für die, die an- oder abreisen wollten. Sie könnten aber immerhin mit einem Shuttle-Zug und anschließend mit dem Bus die Region verlassen.

Bahnverkehr zwischen Österreich und der Schweiz betroffen

Zuvor war die wichtige Bahnstrecke zwischen Landeck und St. Anton am Arlberg eingestellt worden. Damit sei auch der Bahnverkehr zwischen Österreich und der Schweiz betroffen, sagte ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Bahnreisende müssen in Landeck in Busse umsteigen, die sie nach Bludenz in Vorarlberg bringen.
In der vergangenen Woche konnte der Schweizer Skiort Zermatt einige Tage wegen Lawinengefahr nicht mit dem Zug angefahren werden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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