Oktoberfest

Warum Wiesn-Besucher heuer so geizig sind - und warum sich das ab heute ändern könnte

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Großer Andrang auf der Wiesn - aber aufs Geld achten die Besucher offenbar mehr als sonst.

Dieses Jahr strömen wieder mehr Besucher auf der Münchner Oktoberfest als 2016 - trotzdem klagen Schausteller über Umsatzeinbrüche. Eine Erklärung dafür hat Wiesnchef Schmid.

Das Münchner Oktoberfest kehrt zu seiner alten Besucherstärke zurück. „Wir schätzen, dass wir die sechs Millionen sicher erreichen werden“, sagte Festleiter Josef Schmid (CSU) am Freitag in einer ersten Schätzung vor dem Endspurt. 

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Bei milden Temperaturen herrsche derzeit optimales Wiesnwetter. Die Wiesn 2017 sei ohnehin „unvergleichbar“: Es sei das erste Oktoberfest mit der 2011 eingeführten, traditionell geprägten „Oidn Wiesn“, das 18 Tage dauere - die längstmögliche Wiesn. Das Fest wird bis zum 3. Oktober fortgesetzt, wenn dieser auf einen Montag oder Dienstag fällt.

Josef Schmid: „Geld wird zurückhaltend ausgegeben“

Klagte machner Schausteller trotz Gästezustroms über den Umsatz, so lag es an der Zurückhaltung der Besucher, die offenbar sehr bewusst mit ihrem Budget umgehen. „Das Geld wird zurückhaltend und gezielt ausgegeben“, sagte Schmid. Die Wiesn startete früh - zum Monatsende hin fehlt gerade kurz nach den Sommerferien das Geld. Schmid hofft deshalb auf einen Schub in den letzten Tagen, wenn das Gehalt kommt.

2016 hatten schlechtes Wetter und Terrorsorgen die Gästezahl auf 5,6 Millionen sinken lassen. Schon in der ersten Woche kamen dieses Jahr wieder mehr Menschen.

21 Ordner kamen mit Bauchschmerzen in die Klinik

Geklärt ist die Ursache der Magen-Darm-Erkrankungen von 21 Ordnern am vergangenen Wochenende. Es sei kein Virus gewesen, sagte Schmid. Vielmehr habe das Problem bei einem Caterer außerhalb der Wiesn gelegen, der die Beschäftigten versorgte. „Sie haben nicht auf der Wiesn gegessen.“ Auf dem Volksfest herrschen so strenge Kontrollen wie kaum anderswo. Bisher gab es nicht eine einzige Beanstandung.

Ein Wiesnhit ist dieses Jahr laut Schmid noch nicht absehbar. Im vergangenen Jahr wurde „Hulapalu“ von Andreas Gabalier gekürt.

dpa

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