Tigersterben in Nepal

Vier Königstiger in kurzer Zeit tot gefunden - Experten rätseln 

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Königstiger (Symbolfoto).

In Nepal sind innerhalb eines Monats vier seltene Königstiger gestorben. Die Todesursache war in allen Fällen unklar. Experten stehen vor einem Rätsel. 

Kathmandu - Zuletzt wurde am Sonntag im Chitwan-Nationalpark im Süden des Himalaya-Staates ein totes Tier gefunden, wie der Park-Sprecher Nurendra Aryal am Montag mitteilte. Die Todesursache sei unbekannt. Möglicherweise habe es einen Kampf zwischen Tigern um Territorium oder Beute gegeben, spekulierte Aryal.

Erst am Donnerstag war ein verendeter Königstiger am Rande des Nationalparks gefunden worden. Ende März waren in nahegelegenen Wäldern zwei weitere Exemplare der gefährdeten Art gestorben. In allen Fällen war die Todesursache laut Aryal unklar. Möglicherweise habe die wachsende Zahl der Tiger in der Gegend eine Rolle gespielt.

Königstiger vom Aussterben bedroht

Nepal arbeitet seit Ende November an einer Zählung der Königstiger, auch Bengal-Tiger oder Indischer Tiger genannt. Die bislang letzte Zählung im Jahr 2013 ergab einen Bestand von 198 Tieren - 77 mehr als drei Jahre zuvor. Bei einem Treffen in Russland im Jahr 2010 hatten sich die 13 Länder, in denen Tiger frei leben, darauf geeinigt, die weltweite Zahl der Raubkatzen von damals 3200 möglichst zu verdoppeln.

Vor einem Jahrhundert gab es laut der Umweltorganisation WWF in Asien noch rund 100.000 Tiger. Wildtierjagd und der internationale Handel mit Tigerteilen wie etwa Knochen haben die Zahl seitdem drastisch reduziert.

Ein sibirischer Tiger hat einen Dompteur in der Manege angegriffen und zerfleischt. Tausend Menschen mussten dabei zugucken. Die Videoaufnahmen sind schockierend, wie Merkur.de* berichtet.

dpa


*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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